Kerstin Hack: Erschöpfte Schöpfung – Geliebter Kosmos

So sehr hat Gott den Kosmos geliebt, dass er seinen einzigen Sohn sandte. Joh. 3, 16

Abends mache ich einen Spaziergang durch meine Wohnung, laufe durch alle Zimmer und schalte nacheinander alle noch auf Stand by geschalteten elektrischen Geräte aus – von Computer bis CD-Player und Espressomaschine. „Kerstin Hack: Erschöpfte Schöpfung – Geliebter Kosmos“ weiterlesen

Kerstin Hack: Klimaschutz – Pflicht und Kür

Trenntstadt Berlin: Glasrecycling in Berlin spart jährlich 30.000 Tonnen CO2

Letztes Wochenende war ich eine Klima-Sau. Ich bin mit dem Flugzeug zu einem Vortrag in die Nähe von Bonn geflogen.

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Kerstin Hack: Die Mesh-Idee – Die Kunst, sich zu vernetzen, um Dinge mehrfach zu nutzen

Man muss nicht alles selbst besitzen – wichtiger ist, Zugriff auf etwas zu haben, wenn man es braucht. Dinge gemeinsam nutzen oder ihnen einen neuen Nutzen zu geben, schont Ressourcen und zeigt Verantwortung im Umgang mit der Schöpfung.

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Kerstin Hack: Tipps für den Klimaschutz

Jeder kann etwas für den Klimaschutz tun. Such dir einfach die Dinge aus, die für dich gut umsetzbar sind und fange an, eines nach dem anderen in deinem Alltag einzuüben.

Auftauen
Gefriergut im Kühlschrank aufzutauen ist schonender. Es spart Energie, weil beim Auftauen dem Kühlschrank Kälte zugeführt wird. Wichtig: Genug Zeit einplanen.

Rohkost-Tag
Um ein Kilo Fleisch zu produzieren sind mehrere Kilo Getreide nötig. Die Fleischindustrie stößt bei Produktion und Transport viel CO2 aus. Deshalb: Öfter mal auf Fleisch verzichten. Ein Rohkosttag pro Woche ist darüber hinaus super für die Figur und Gesundheit.

Stand-by ausschalten

Stand-by Leuchten an elektrischen Geräten verbrauchen Energie. Wer abends einen kleinen Spaziergang durch die Wohnung macht und alle Geräte vollständig ausschaltet senkt unnötigen Energieverbrauch. Auch die meisten Ladegeräte für Handys, Kameras etc. verbrauchen Energie, sobald sie auch nur eingesteckt sind. Also: Nach dem Aufladen den Stecker gleich wieder ziehen.

Restwärme nutzen
Viele Speisen brauchen beim Zubereiten nicht bis zum Ende die volle Hitze. Beim Kochen also deshalb schon kurz, bevor das Essen gar ist, die Herdplatte ausschalten und mit der Restwärme zu Ende kochen.

Kompostieren

Bei eigenem Garten: Lebensmittel kompostieren. In der Stadt: Die meisten Dinge in die Bio-Tonne tun. Kaffee separat sammeln und direkt in Blumenbeete streuen.

Die gute alte Thermoskanne
Viel Trinken ist gut. Wer sich morgens eine große Kanne seines Lieblingsgetränks macht und das Heißgetränk in eine Thermoskanne füllt, verbraucht weit weniger Energie als diejenige, die für jede neue Tasse den Wasserkocher neu anschaltet.

Warm einpacken
Warme Wäsche, ein kuscheliger Pulli und warme Socken wärmen im Winter genauso wie eine voll aufgedrehte Heizung. Ein Grad Raumtemperatur weniger spart 20 % Energie und Kosten. Also: Besser warm einpacken als voll aufdrehen.

Wiederverwenden
Die Produktion von Gegenständen verbraucht viel Energie. Viele Gegenstände lassen sich ein zweites Mal verwenden oder eignen sich, um neue Dinge daraus zu basteln: Tüten, Papier, Korken, Kronkorken, Stoffe. Viele Kindergärten freuen sich über Materialspenden zum Basteln.

Ausmisten
Bücher, CDs, Schmuck, Kleidung und andere Gegenstände, die man nicht mehr braucht, zu verkaufen füllt nicht nur den Geldbeutel, sondern schont auch die Umwelt, weil sie nicht neu produziert werden müssen. Natürlich kann man sie auch verschenken. Das füllt dann das Herz.

Klug einkaufen
Wir transportieren Lebensmittel oft über den halben Globus, obwohl sie auch hier angebaut werden (z. B. Äpfel). Deshalb beim Einkauf bewusst darauf achten, dass Lebensmittel und anderes möglichst lokal und umweltfreundlich produziert und umweltfreundlich verpackt wurde.

Mund auf
Die Industrie hört auf die Verbraucher. Je häufiger man beim Einkauf oder am Arbeitsplatz auf umweltschädigende Materialien, Verpackung, Beleuchtung etc. hinweist, desto höher ist die Chance, dass die Botschaft auch bei der Industrie ankommt.

Werbung abbestellen
Werbung nervt. Und kostet Energie. Wenn du unerwünschte Werbung erhältst, wirf sie nicht einfach weg. Das löst das Problem zwar für den Moment – aber wahrscheinlich wird dir der Anbieter demnächst wieder Werbung schicken. Besser: Nimm dir eine Minute Zeit, um an den Absender zu schreiben und ihn zu bitten, die Sendungen an dich einzustellen. Spart langfristig Zeit – und schont das Klima.

Impulsheft Umweltfreundlich.
Impulsheft Umweltfreundlich.

Tipps und praktische Anregungen zum Klimaschutz im Alltag bietet das Impulsheft von Kerstin Hack: Umweltfreundlich. Impulse, unsere Welt zu erhalten. Nur zwei Euro. Erhältlich im Buchhandel [978-3-935992-44-2] oder direkt beim Verlag: www.down-to-earth.de

Zusammenstellung: Kerstin Hack, www.kerstinhack.de
Zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift Joyce