Birgit Schilling: Durchgangsstation, nicht Endstation Sehnsucht

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Als sich bei mir nach einigen Ehejahren trotz Kinderwunsch keine Schwangerschaft einstellte, wurde ich fast krank vor Sehnsucht nach einem Kind.

Als Missionarin in Nepal lebend, überkam mich immer mal wieder unbändige Sehnsucht nach ganz profanen Dingen: nach Schwarzbrot, Erdbeermarmelade oder einem Spaziergang durch den sommerlichen deutschen Wald.

 

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DtE aktuell: Worte der Weisheit

Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher. – Russisches Sprichwort

Liebe Freunde,

das obige Zitat begleitet mich schon seit Jahren. Es bringt mich immer zum Schmunzeln, wenn ich daran denke. Weil es so wahr ist. Klüger und um eine Erfahrung reicher ist man hinterher immer. Aber das Leben lebt sich leichter, wenn man vorher klug ist. Wenn man in der Lage ist, Situationen gut einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Kurz: Wenn man weise ist.

worte-der-weisheitIn dem neuen Impulsheft „Worte der Weisheit. Zitate und Gedanken für umsichtiges Handeln“ findest du die schönsten Zitate über die Weisheit. Sie geben dir Impulse, wie du selbst klug handeln und Fehler vermeiden kannst.

Wie immer gibt es das Impulsheft für 2 Euro, als 10er-Pack für 18 Euro.
Ihr könnt es im Buchhandel [978-3-935992-89-3] oder bei dte@chrismedia24.de bestellen.
Oder direkt bei uns im Shop. Da könnt ihr auch in das Heft reinlesen.
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Neu – Leseproben zum Blättern
Wir haben seit kurzem Leseproben, in denen man richtig herumblättern kann. Ihr könnt sie auch mit einer persönlichen Empfehlung, die ihr mit einem elektronischen „Klebezettel“ auf der Leseprobe anbringt, an Freunde verschicken. Viel Spaß damit.

Leseprobe für Worte der Weisheit

Andere Titel von uns findet ihr, wenn ihr bei http://book2look.de/ „Kerstin Hack“ oder „Down to Earth“ als Suchbegriff eingebt.

Weisheit verschenken
Außer „Worte zur Weisheit“ gibt es in der Worte-Serie noch sieben weitere Titel. Die schönsten Zitate zu Liebe, Hoffnung, Leben, Segen, Trost, Freundschaft und Stille. Die Worte Serie eignet sich besonders gut zum Verschenken, z. B. für das Hotelpersonal im Urlaub, die Freunde, die währenddessen deine Blumen gießen. Oder auch einfach so, um einem Menschen eine Freude zu machen.

Die Worte-Serie im Überblick

Weisheit – von euch lernen
Zur Weisheit gehört auch, dass man von anderen lernt. Ich beschäftige mich gerade viel mit der Frage, in welche Richtung wir uns am besten weiterentwickeln. Hier würde ich gern von dir lernen.

Du kannst mir helfen, indem du mir deine ganz persönliche Antwort auf die zwei unten stehenden Fragen als Kommentar hinterlässt. Oder sie per Mail schickst.

  • Wie hat Down to Earth dein Leben am meisten bereichert?
  • Was wünscht du dir in Zukunft von uns?

Ich bin sehr gespannt auf deine Antworten.

Für Heute wünsche ich dir, dass du die Aufgaben, die jetzt für dich anstehen, mit Weisheit bewältigen kannst.

Von Herzen

Kerstin Hack
und das Team von Down to Earth

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Kerstin Hack: 10 Zeitspartipps. Oder: Wie man Zeit sinnvoll verwendet

Zeit kann man nicht sparen. Man kann nur darauf achten, dass man sie für Dinge verwendet, die sinnvoll erscheinen, statt sie ungewollt für Dinge zu verwenden, die weniger Sinn machen.

1. Klare Prioritäten

Wer weiß, was ihm am wichtigsten ist, kann Unnötiges leichter ausfiltern. Man kann unterscheiden zwischen: Wichtig / Unwichtig und dringend / weniger dringend. Zuerst sollte erledigt werden, was wichtig und dringend ist. Dann wichtig und weniger dringend, anschließend die unwichtigen Sachen.

2. Vorher planen

Wer Abends die Ziele für den nächsten Tag und Freitags die Ziele für die nächste Woche aufschreibt, läuft weniger Gefahr, sich mit Unnötigem zu verzetteln. Wichtig dabei ist, Zeit 30 % bis 50% unverplante Zeit für Unvorhergesehenes einzuplanen.

3. Zeitbedarf einplanen

Die beste To-Do Liste nützt nichts, wenn man sie mit unrealistisch vielen Dingen füllt und am Ende frustriert ist, nicht alles geschafft zu haben, was drauf stand.
Besser: Beim Planen gleich den geschätzten Zeitbedarf dazu schreiben.

4. Die beste Zeit für das Wichtigste nutzen

Zu Beginn des Tages mit den Aufgaben beginnen, die am Wichtigsten sind. Keine Zeit mit der Beantwortung von Mails und längeren Gesprächen mit Kollegen vertrödeln, sondern diese Dinge für Zeiten aufheben, wenn die Energie und Konzentration etwas nachlässt.

5. Zeitkiller meiden

Wenn möglich, Besprechungen auf ein Mindestmaß reduzieren. Vieles kann auch anders geklärt werden, als durch langwierige und langweilige Sitzungen.

6. Energiekurve berücksichtigen

Die meisten Menschen haben Morgens, nach einer Anlaufphase ihre konzentrierteste und beste Phase des Tages. Die sollte für die anspruchsvollsten Aufgaben genutzt werden.

7. Multitasking vermeiden

Mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, kostet erheblich mehr mentale und physische Energie, als wenn man eines nach dem anderen tut. Besser: Bei anspruchsvollen Aufgaben – so reizvoll es ist, sich ablenken zu lassen – Unterbrechungen durch Mail, Telefon, Radio etc. vermeiden.

8. Aufräumen

Wer Ordnung schafft und hält, braucht weniger Zeit als das Genie, das ständig im Chaos suchen muss. Ein guter Tipp um Ordnung zu halten ist, wann immer man eine Sache ablegt, an der gleichen Stelle zwei Dinge zu entsorgen: Unterlagen, Dateien. Wer darauf achtet, hält die Umgebung schlank und findet sich schnell zurecht.

9. Pausen machen

Nach 90 bis 120 Minuten Arbeit braucht der Körper eine Pause. Wer hier ein gutes Gefühl für die eigenen Körpersignale entwickelt und dem Körper gibt, was er braucht, sorgt dafür, dass die Energie erhalten bleibt.

10. Energiespender nutzen

Jeder Mensch kennt Dinge, die ihm neue Energie geben. Etwas Bewegung, eine Kleinigkeit zu essen, 5 Minuten die Augen zu, ein kurzes Gespräch…. Wer sich diese Energiespender gönnt, gewinnt Kraft und Konzentration – und dadurch Zeit.

www.down-to-earth.de 04/09

Kerstin Hack. Unerträglich passiv. Was kann und will ich nicht ertragen?

»Toleranz kommt von tolerare, das bedeutet ertragen.« Das hat mir mein Vater immer wieder eingebläut. Er liebte Latein und kann selbst nach zwei Saunagängen lateinische Texte noch besser übersetzen als ich in meinen besten Zeiten: »Kerstin, wo ist das Substantiv? Und das Hauptverb? Nein. Subito ist kein Verb, sondern ein Adjektiv.« »Ähm. Schwitz.«

Es ist nicht viel übrig geblieben von meinem Schullatein: »Claudia hodie in collosseo est.« »Claudia ist heute im Kollosseum.« Erste Lektion. Das weiß ich noch. Und: »mortem« heißt »gestorben«. Das kann man auf alten Grabsteinen lesen. Aber schon bei den römischen Zahlen, die die Lebensdaten der dort Liegenden beziffern, bin ich mit meinem Latein am Ende. Ziemlich magere Ausbeute für ein paar Tausend Stunden Schulunterricht und Büffeln zu Hause.

Aber »tolerare heißt ertragen« – das ist hängen geblieben. Daran denke ich immer wieder, wenn ich Diskussionen über mehr oder weniger Toleranz höre, über Mulit-Kulti und Toleranz für unterschiedliche Lebensstile.
Letztlich geht es immer um die Frage: Was können, was wollen wir ertragen? Oder ganz persönlich: Was kann ich, was will ich ertragen?

Manches ist einfach zu ertragen. Ich bin relativ gerne bereit, andere zu unterstützen und etwas für sie zu tragen oder zu ertragen, wenn eine Person es offensichtlich nicht selbst schafft.

Wenn Menschen jedoch handeln könnten und es nicht tun, dann finde ich das unerträglich. Ich hasse Passivität. Nicht die gesunde Form von Passivität, die in guter Weise mit Energiereserven umgeht. So wie Passivhäuser es tun. Passivhäuser sind so konzipiert, dass sie nicht an unnötigen Stellen Energie verschwenden, sondern vorhandene Energien optimal nutzen.

Es gibt Menschen, die sind wie Passivhäuser. Sie gestalten ihr Leben in Reduzierung auf die vorhandene Kraft, die sie bewusst für bestimmte Zwecke einsetzen. Sie powern sich nicht aus, sondern haushalten gut mit der vorhandenen Energie, Zeit und Kraft. Sie wissen klar – und bringen es auch anderen gegenüber zum Ausdruck: »Das kann ich und will ich tun. Nicht mehr und nicht weniger.« Sie mischen nicht überall mit, gehen nicht über ihre eigenen Grenzen und bleiben in manchen Dingen bewusst und entschieden passiv.

Das finde ich gut. Ich tue das auch. Ich habe mich bewusst entschieden, mich für einige wenige Organisationen, die in Berlin und Afghanistan tätig sind, einzusetzen. Die bekommen meine Energie in Form von Engagement und Geld. Anderen gegenüber bleibe ich passiv. Weil es in Berlin passieren kann, dass man an einem einzigen Nachmittag von mehr als zehn Personen gefragt wird »Haste mal n Euro«, habe ich mich entschieden, der ersten Person, die mich an einem Tag um eine Spende bittet, gerne, lächelnd und aus ganzem Herzen etwas zu geben. Den anderen nicht.

Mit meinem ehrenamtlichen Engagement mache ich es genauso: Ich entscheide mich für einige, wenige Aufgaben, die im Rahmen meiner Fähigkeiten und Kapazitäten liegen – und sage konsequent nein zu vielen anderen Möglichkeiten. Es tut mir gut, meine Zeit und Kräfte zu beschränken, nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Auf Anfragen kann ich so gelassen reagieren: »Danke, nein, ich engagiere mich schon an anderer Stelle!«

Das ist gesunde Passivität, die vorhandene Kraft bewusst einsetzt und Lebensenergie nicht an tausend Stellen verschwendet. Menschen, die in dieser Weise passive Stärke leben und mit Blick auf ihre Energiereserven gelassen und souverän »nein« sagen können, bewundere ich.

Die Passivität, die ich hasse, ist, wenn Menschen einfach nicht reagieren. Da tritt eine Anfrage an sie heran und sie reagieren innerlich und häufig auch verbal mit einem unverbindlichen »mal sehen«. Wer »mal sehen« sagt, sieht meist nicht wirklich hin. Echtes Hinsehen bewegt zur Entscheidung und zum klaren Handeln. Häufig bedeutet »mal sehen« aber nichts anderes als: »Ich will das nicht sehen«. Die Anfrage wird damit mental weggeschoben. Aus den Augen aus dem Sinn. Das ist so ähnlich wie mit den Papierstapeln, die sich unweigerlich in jedem Büro ansammeln, wenn man nicht gleich entscheidet, wohin man dies oder jenes tun will und es auch gleich dorthin tut.

Wenn Menschen mit etwas konfrontiert werden, das sie zum Entscheiden und Handeln auffordert und sie nicht reagieren, dann könnte ich die Wände hochgehen. Das kann ich kaum ertragen. Da komme ich mit meiner Toleranz für ihr Verhalten schnell an meine Grenzen.

Es kann sich um Mitarbeiter handeln, die mir gegenüber eine schwammige Zusage gemacht haben, etwas bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu tun. Die »ja« gesagt haben, aber »ich will mich nicht wirklich festlegen!« meinten. Und die dann in Funkstille versinken. Oder Menschen, die unendlich lange über etwas reden, was sie belastet, ohne je zum Punkt oder zu einer Entscheidung zu kommen. Ja, die nervigen Kollegen, die unerzogenen Kinder, die schwierige Situation im Leitungsteam. Sie reden und reden. Grübeln und denken nach. Aber bleiben passiv. Sie denken und hoffen, denken lediglich: »Irgend etwas sollte geschehen.« Aber überlegen nicht konkret, welche Anfrage die Situation an sie stellt, und sie entscheiden sich nicht: »Was will ich jetzt tun?«

Es nervt mich nicht nur, weil es meine Zeit raubt – zumindest dann, wenn ich meinen Handlungsspielraum nicht rechtzeitig nutze, um klar »Nein, das will ich mir jetzt nicht länger anhören« zu sagen. Es nervt mich vor allem deshalb, weil ich sehe, dass ein solches Verdrängungsverhalten ihre Lebenskraft immer mehr einschränkt. Letztlich führt es dazu, dass der »Mal sehen« Stapel in ihrem Leben immer größer wird. Weil sie ihn nur selten wirklich ansehen und noch seltener angehen, kaum je entscheiden: »Was mache ich jetzt damit?«

Sie geben auf die Fragen und Anfragen, vor die das Leben sie stellt, keine Antwort. Damit sind sie im wahrsten Sinne des Wortes ver-Antwortungs-los. Das Problem dabei ist: Je mehr man verdrängt, nicht beantwortet, umso schwieriger wird es, Dinge wieder ganz klar anzusehen und anzugehen. So wie mit der Ablage, die zur Qual wird, wenn der Stapel so unübersichtlich geworden ist, dass man nicht mehr weiß, was da alles liegt. Und schon der Gedanke daran, sich damit zu beschäftigen, den Blutdruck nach oben treibt und Fluchttendenzen aktiviert. Bloß weg.

Im Grunde sind die Anfragen, die das Leben an uns stellt, nichts anderes als Nahrung. Jede praktische oder emotionale Herausforderung unseres Lebens ist ein kleines Kalorienpaket, das uns vermittelt: »So, hier bin ich. Ich stell mich dir zur Verfügung, um deine grauen Zellen und dein Handeln zu aktivieren. Du kannst mich benutzen, um etwas daraus zu gestalten und durch mich stärker zu werden.«

Wenn wir auf die Anfragen des Lebens bewusst und aktiv reagieren, werden unsere »Handlungsmuskeln« immer stärker. Im Lauf der Zeit werden wir in der Lage sein, auf Dinge konstruktiv zu reagieren, die uns früher vor Angst hätten flüchten lassen.

Aber leider ist auch das Gegenteil der Fall. Wenn wir den Anfragen des Lebens immer wieder ausweichen, nicht reagieren und nicht entscheiden, sondern die offenen Fragen zur Seite schieben, auf den Stapel, den wir »irgendwann« mal erledigen wollen, dann haben sie die gleiche Auswirkung auf unser Inneres, wie unverbrauchte Kalorien auf unseren Körper: Sie sammeln sich an. Erst unmerklich. Dann immer mehr. Bis wir am Ende dick und fett und handlungsunfähig sind.

Je länger wir Dinge ungeklärt liegen lassen – egal, ob es sich um nicht getroffene Entscheidungen oder ungeklärte Anfragen oder Beziehungen handelt, umso schwerer wird es, in dem ›Wust‹ überhaupt noch durchzublicken. Unser Innerstes gleicht dann nicht mehr einem ›wohlgeordneten Garten‹, ein Bild, mit dem die Bibel das Seelenleben eines innerlich aufgeräumten Menschen beschreibt, sondern eher einem undurchdringlichen Dschungel, in dem allerlei Gefahren lauern und den man besser überhaupt nicht betritt.

Um das Dickicht aus Passivität und nicht getroffenen Entscheidungen zu roden und den Ballast, der sich auf unsere Seelen gelegt hat, loszuwerden, kann man nur eins tun: Erst einmal, so gut es geht, dafür sorgen, dass nicht noch mehr an Anfragen an uns herangetragen werden, als wir bewältigen können. Und dann Schritt für Schritt den Ballast der ungeklärten Fragen, den wir schon angesammelt haben, wieder loswerden.

Für mich geht das am einfachsten, wenn ich mir regelmäßig (täglich kurz und ab und zu länger) Zeit nehme und mich ehrlich frage. »Was belastet mich? Was schleppe ich mit mir herum? Wo habe ich nicht klar reagiert? Was habe ich verdrängt? Was will ich jetzt klar entscheiden?« Und wenn ich gespürt habe, was in mir an ungeklärten Fragen rumort, ganz konkret überlege: »Was werde ich nun tun? Was muss ich entscheiden? Wie will ich damit umgehen?«

Wenn man erstmals so eine Entschlackungskur macht, kann das eine ganze Weile dauern, bis man am Boden des passiven Ballasts angekommen sind. Das ist ein ganzes Stück Arbeit. Befreiende Arbeit.

Jede nicht getroffene Entscheidung, jedes Wegschieben hat Ballast verursacht. Und jede klare Entscheidung, die ich treffe, verwandelt diesen Ballast in Kraft. Es ist mühsam, Ballast loszuwerden und fühlt sich an, wie wenn man nach jahrelangem körperlichen Stillstand erstmals wieder joggen geht: träge und schwer, jeder Schritt eine Überwindung. Aber mit der Zeit wird das Laufen leichter, man freut sich an der neuen Energie und spürt: Ich habe Kraft.

Neben den bewussten Entschlackungszeiten versuche ich mein Leben aktiv zu gestalten und im Alltag darauf zu achten, dass es gar nicht dazu kommt, dass sich Ballast ansammelt. Ich versuche auf Anfragen, die an mich herankommen, möglichst zeitnah zu reagieren: egal ob es sich um praktische Anfragen handelt oder ob ich spüre, dass mich etwas emotional bewegt und ich innerlich eine Entscheidung treffen muss.

Ich übe mich darin, mich gleich zu entscheiden, was ich mit Dingen tun will. Das verhindert ein gutes Stück weit, dass sich emotional ›Fett‹ ansammelt und mich im Inneren immer unbeweglicher macht. Weil es so viel Leben und Lebenskraft raubt, hasse ich Passivität und Verdrängen bei mir und anderen. Und bekämpfe es bei mir und anderen so gut es geht. Am effektivsten mit der Frage: »Was willst du jetzt tun?«

Fragen zum Weiterdenken

Was belastet mich derzeit am meisten? Was will ich damit tun?

Was aus der Vergangenheit belastet mich noch? Wie will ich damit umgehen?

Will ich regelmäßige »Entschlackungszeiten« in mein Leben einbauen? Wenn ja: Wie werde ich das ganz konkret tun?

Dieser Artikel ist ein Auszug dem Buch von Kerstin Hack: »Spring. Hinein ins volle Leben« Erhältlich im Down to Earth Verlag: http://www.down-to-earth.de

Kerstin Hack: Glück – Impulse für ein reiches Leben

Möchtest du glücklich sein?
Zufrieden, lebendig, leidenschaftlich – einfach glücklich?
Dein Glück musst du nicht dem Zufall überlassen. Es wächst immer dann, wenn wir unser Leben gut gestalten. Dieses Heft gibt Anregungen für Haltungen und Handlungen, die dich glücklicher machen werden.

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