Rezension: Spurensuche. Impulse für Menschen, die Gott finden möchten

spurensucheWie kann man Gott entdecken? Es gibt Bücher, die einem Schritt für Schritt versuchen zu erklären, wie man es denn genau anstellen könnte, Gott zu finden. Kerstin Hack, Autorin, Verlegerin und Coach vertritt einen anderen Ansatz. „Rezension: Spurensuche. Impulse für Menschen, die Gott finden möchten“ weiterlesen

Kerstin Hack: Begegnung mit Täuferchristen im Hamburger Bahnhofsviertel

Foto: Michael Tewes

 

Der Kontrast hätte nicht größer sein können. Gerade noch hatte ich auf dem Weg von Berlin nach Hamburg in den verstaubten Plüschsesseln des Intercity Budapest – Hamburg gesessen und ein Buch über postmoderne Kultur gelesen. „Kerstin Hack: Begegnung mit Täuferchristen im Hamburger Bahnhofsviertel“ weiterlesen

Wunderbar leben – alltagstaugliche Spiritualität

Früher habe ich meine eigene und die Spiritualität von anderen vor allem an zwei Faktoren gemessen: Bibel lesen und Gebet. Das war mein Maßstab. Geistlich war, wer die Bibel gut kannte und viel Zeit im Gebet verbrachte.

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Roman Glauben: @vent – ein virtueller Kalender

Kinder lieben Adventskalender. Jeden Tag ein Türchen. Jeden Tag ein kleines Geschenk. Wenn wir ganz ehrlich sind, fänden wir es auch als Erwachsene schön, mit kleinen Geschenken durch die Adventszeit begleitet zu werden. Denn zunehmend verschwindet der Advent als eine Zeit der Vorbereitung, der Einkehr und der Begegnung aus unserem Alltag und wir stolpern unvorbereitet und atemlos in die Weihnachtstage. Mit @vent kann das anders werden.

So geht es
24 Menschen finden sich zu einer adventlichen Mail-Gemeinschaft zusammen. Einer organisiert den Verteiler und legt fest, wer an welchem Tag dran ist, die anderen zu inspirieren.

Der oder diejenige, die an einem bestimmten Tag dran ist, schickt eine Mail mit einem Gedicht, einem Text, einem Zitat oder einer (persönlichen) Geschichte, die einen Bezug zur Stille und zur Adventszeit haben und einigen persönlichen Grüßen rechtzeitig an den Organisator. Der versendet es dann an alle. So erhält jeder der 24 Beteiligten täglich die Möglichkeit, am Erleben eines anderen Menschen teilzuhaben, sich inspirieren zu lassen und sich so selbst auf Weihnachten vorbereiten zu können.

Variationen
– @vent für Gruppen
Es ist auch möglich, @vent mit einer kleineren Gruppe von Menschen zu machen, etwa einem Hauskreis, einer Gesprächsgruppe – dann kommt eben jeder mehrfach dran.

– @vent in der Familie
In einer Familie kann man den Adventskalender auch aus Papier machen. Das Familienmitglied, das dran ist, hängt den gewählten Text an eine Wäscheleine oder liest ihn den anderen Familienmitgliedern vor.

– @vent zu anderen Zeiten
Man kann @vent auch zu jeder anderen Zeit durchführen: Fasten- und Passionszeit, Stille-Wochen in der Gemeinde usw. Die gemeinsam gelesenen Texte stärken die Verbundenheit und das Miteinander.

Idee: Roman Glauben
Weiterführende Bearbeitung: Kerstin Hack

www.down-to-earth.de

Günter J. Matthia: Rezension zu »Glaubensfragen«

Fragen bewegen. Es wäre falsch zu vermuten, dass der Sinn aller Fragen darin besteht, Antworten zu erhalten. Häufig besteht er vor allem darin, uns innerlich in Bewegung zu bringen und Dinge aus neuer Perspektive zu sehen.

Kluge Sätze, die den einleitenden Gedanken eines Impulsheftes aus dem Down-to-Earth-Verlag entnommen sind. Es geht in diesem Heft nicht um Antworten, sondern um Fragen. Um Fragen, die sich jeder von uns schon gestellt haben mag, aber auch um solche, auf die man nicht so leicht kommt.

Manche Fragen, die ich in diesem Heft gefunden habe, sind sehr persönlicher Natur:

  • Was war dein albernster Versuch, Jesus zu beeindrucken?
  • Welche ausgebliebene Gebetserhörung war für dich am schwersten zu verkraften? Was hat sich dadurch für dich verändert?

Manche Fragen kann ich nicht beantworten:

  • Wenn du deine Beziehung zu Jesus mit einem Tanz vergleichen würdest – welcher Tanz wäre es?
  • Wenn du Gottes Liebe mit einer Pflanze vergleichen würdest – welche wäre das?

Manche Fragen lösen umfangreiche Denkprozesse bei mir aus:

  • Wenn du eine Passage aus der Bibel streichen könntest – welche würdest du wählen?
  • Was könnte Jesus bei christlichen Treffen langweilen?

Das Heft ist, wie die gesamte Impulsreihe übrigens, mit passenden Fotos und Graphikelementen sowie klugen Zitaten liebevoll und professionell gestaltet, Inhalt und Optik machen gleichermaßen deutlich, dass die 2 Euro, die das Heft kostet, eine gute Investition in das persönliche Glaubensleben sind. Auch für Gespräche im Hausbibel- oder sonst einem Gesprächskreis finden sich reichlich Denkanstöße.

Mein Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall, sich als Gruppe oder Einzelner immer wieder mit den Fragen zu beschäftigen, die Kerstin Hack in diesem Heft gesammelt hat. Auch, wenn manche Frage ohne Antwort bleiben mag. Oder gerade deshalb?

Kerstin Hack: Glaubensfragen – Impulse, Jesus neu zu entdecken
32 Seiten, 2 Euro.
Verlag Down to Earth, Berlin
Erhältlich direkt bei Down to Earth im Shop.

Kerstin Hack: Deine Berufung entdecken

Es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu erleben, die genau das tun, was sie als ihre Berufung empfinden. Sie strahlen und leuchten und erleben Erfüllung. Menschen hingegen, die gar nicht richtig wissen, wozu sie auf dieser Welt sind, leben letztlich immer am Leben vorbei.
Deshalb ist die Frage „Wozu bin ich berufen?“ so entscheidend.

1. Berufen, Gottes Kind zu sein

In der Bibel steht: „Seine eigenen Kinder sollten wir werden durch seinen Sohn Jesus Christus. Das hat Gott schon damals aus Liebe zu uns beschlossen.“ Epheser 1, 5
Gottes Kinder werden wir, wenn wir an Jesus Christus glauben, unser Leben unter sein Management stellen und mit ihm leben (lies Johannes. 1, 12).
Wenn wir Gott unser Leben anvertrauen, ihn in uns aufgenommen haben, fließt seine Kraft in und durch unser Leben – wie die Kraft, die eine Weintraube hat, die ihre ganze Energie aus dem Weinstock bezieht, denn Jesus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“ Johannes 15, 5

2. Berufen, zu Gottes Familie zu gehören

Die Bibel vergleicht die Gemeinde mit einem Körper (Leib), in dem die einzelnen Glieder sich gegenseitig ergänzen und fördern. Wenn Du Dein Leben Jesus gegeben hast, gehörst Du damit automatisch zu seiner Familie, der Gemeinde. Der Apostel Paulus, der im ersten Jahrhundert viele Gemeinden gründete, erklärt das so: „So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib.“
Und: „Unser Leib soll eine Einheit sein, in der jeder für den anderen da ist.“ 1. Korintherbrief 12, 12 und 25
Es ist Gottes Plan, dass wir mit anderen Menschen verbunden sind und unsere Gaben, Talente und unseren Persönlichkeitsstil nutzen, um die anderen zu stärken und zu fördern.
Wenn wir in Gottes Familie dienen, können wir unsere Gaben effektiv einsetzen und trainieren. Gleichzeitig empfangen wir von den anderen Mitgliedern Kraft und Input. Aber wir sind nicht nur füreinander da, sondern auch von Gott berufen, dazu beizutragen, dass noch andere Menschen, die bisher noch nicht zu ihm gehören, Teil seiner Familie werden.

3. Berufen zu konkreten Aufgaben

Gott hat ganz bestimmte Pläne und Absichten mit Deinem Leben. Er hat Aufgaben vorbereitet, die nur Du erfüllen kannst. Die Bibel sagt: „Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon immer mit uns vorhatte.“ Epheser 2, 10
Aber man kann den Gipfel eines Berges nicht erreichen, wenn man nicht die unteren Regionen durchwandert hat.
Genauso ist es unmöglich, die spezifische persönliche Berufung zur Entfaltung zu bringen, wenn die Basis nicht stabil ist. Darum ist es wichtig, in Deine Beziehung mit Jesus und in das Leben in seiner Gemeinde zu investieren, um zur vollen Entfaltung Deiner persönlichen Berufung zu finden.

Berufung leben

Menschen, die ihre Gaben und Talente einsetzen, sind glücklicher als Menschen, die sich nur um sich selber drehen. Mutter Theresa hat immer von innen her gestrahlt . Das kann man von vielen reichen Popstars, die vom Drehen um sich selbst schon schwindelig im Kopf sind, nicht behaupten.

Gott dienen und die eigenen Gaben und Talente einzusetzen hat positive Auswirkungen:

1. Gott freut sich

Gott hat Dich so geschaffen, wie Du bist und er freut sich wie ein Vater über sein Kind, wenn Du das Potenzial, das er in Dich hineingelegt hat, voll ausschöpfst. Er liebt uns so sehr, dass er alles für uns investiert hat, um uns zu retten. Und er freut sich, wenn wir alles investieren, um anderen Menschen seine Liebe zu vermitteln.

2. Du freust Dich
Du blühst auf, wenn Du merkst, was in Dir steckt. Du spürst: „Wow – dafür bin ich geschaffen! Ich kann etwas einbringen!“
Vieles von Gottes ursprünglichem, perfekten Plan mit Deinem Leben konnte sich nicht entfalten, solange Du ohne ihn gelebt hast.
Durch Jesus wird Dein Leben in seiner ganzen Fülle wieder hergestellt. Gottes Leben lebt in uns – wir leben unser Leben mit ihm. Gott, der Vater freut sich unendlich, wenn Du das ganze Potenzial dessen, was er in Dich hineingelegt hat, voll ausschöpfst. Durch Dich soll Gottes Liebe in einzigartiger Weise sichtbar werden. Je mehr Du Deine Gaben einsetzt, umso mehr erkennst Du, wie einzigartig Du bist und wie Du damit Gott und Menschen dienen kannst.


3. Andere Menschen freuen sich

Christen, die ihre Talente einsetzen, um anderen zu helfen, zeigen Menschen, wie Gott ist. Sie sind ein Zeugnis für Jesus, der sagt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Joh. 13, 15.
Wenn Du das gibst, was nur Du geben kannst, werden alle davon profitieren. Wenn Du Deine Gaben und Talente nicht einsetzt, werden sie – und Du mit ihnen – verkümmern und anderen Menschen wird etwas Einmaliges fehlen, was nur Du geben kannst.

© Auszug aus „Nr. 1: Entdecke, wer Du bist, finde Deinen Platz“ von Leo Bigger und Kerstin Hack
Nr. 1 ist als Buch im shop von Down to Earth erhältlich.

Die Autorin freut sich über Rückmeldungen und Kommentare.

Hinweis: Down to Earth, 2002 (www.down-to-earth.de). Nur zum persönlichen Gebrauch. Veröffentlichungen in Printmedien oder im Internet nur nach schriftlicher Genehmigung von Down to Earth.

Kerstin Hack: Wir waren wie die Träumenden.

Wir waren wie die Träumenden… Persönlicher Bericht über die Konferenz „Heile unser Land – Versöhnung mit den Wiedertäufern“

„Kerstin Hack: Wir waren wie die Träumenden.“ weiterlesen