Kerstin Hack: Treue und nachhaltige Produktivität

Was ist Treue?

Treue ist, aus dem, was mir anvertraut wurde, etwas zu machen. Es ist keine Treue, wenn ich nur das halte, was ich habe.

In der biblischen Schöpfungsgeschichte gibt es einen Auftrag zur Fruchtbarkeit und zum Vermehren. Dass alles „Frucht nach seiner Art“ bringen soll. „Kerstin Hack: Treue und nachhaltige Produktivität“ weiterlesen

Kerstin Hack: Leben in Grün. Meine Geschichte.

Kerstin Hack ist Multi-Talent, Mentorin und innovative Pionierin in einem. Die 39-jährige* Wahl-Berlinerin entdeckt Hoffnungsschimmer am Horizont, wenn viele nur dunkle Wolken sehen. Immer wieder gründet sie neue Projekte, selbst wenn die Umstände nicht ideal scheinen „Kerstin Hack: Leben in Grün. Meine Geschichte.“ weiterlesen

Kerstin Hack: Unter seinen Flügeln fliegen. Als junge Frau im geistlichen Dienst.

Kerstin Hack über die Auseinandersetzung mit der Frage von Frauen in geistlicher Leiterschaft. Hier berichtet sie von bezeichnenden Stationen in ihrem Leben.

Eine Chronologie. „Kerstin Hack: Unter seinen Flügeln fliegen. Als junge Frau im geistlichen Dienst.“ weiterlesen

Wunderbar leben – alltagstaugliche Spiritualität

Früher habe ich meine eigene und die Spiritualität von anderen vor allem an zwei Faktoren gemessen: Bibel lesen und Gebet. Das war mein Maßstab. Geistlich war, wer die Bibel gut kannte und viel Zeit im Gebet verbrachte.

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Kerstin Hack: Deine Berufung entdecken

Es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu erleben, die genau das tun, was sie als ihre Berufung empfinden. Sie strahlen und leuchten und erleben Erfüllung. Menschen hingegen, die gar nicht richtig wissen, wozu sie auf dieser Welt sind, leben letztlich immer am Leben vorbei.
Deshalb ist die Frage „Wozu bin ich berufen?“ so entscheidend.

1. Berufen, Gottes Kind zu sein

In der Bibel steht: „Seine eigenen Kinder sollten wir werden durch seinen Sohn Jesus Christus. Das hat Gott schon damals aus Liebe zu uns beschlossen.“ Epheser 1, 5
Gottes Kinder werden wir, wenn wir an Jesus Christus glauben, unser Leben unter sein Management stellen und mit ihm leben (lies Johannes. 1, 12).
Wenn wir Gott unser Leben anvertrauen, ihn in uns aufgenommen haben, fließt seine Kraft in und durch unser Leben – wie die Kraft, die eine Weintraube hat, die ihre ganze Energie aus dem Weinstock bezieht, denn Jesus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“ Johannes 15, 5

2. Berufen, zu Gottes Familie zu gehören

Die Bibel vergleicht die Gemeinde mit einem Körper (Leib), in dem die einzelnen Glieder sich gegenseitig ergänzen und fördern. Wenn Du Dein Leben Jesus gegeben hast, gehörst Du damit automatisch zu seiner Familie, der Gemeinde. Der Apostel Paulus, der im ersten Jahrhundert viele Gemeinden gründete, erklärt das so: „So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib.“
Und: „Unser Leib soll eine Einheit sein, in der jeder für den anderen da ist.“ 1. Korintherbrief 12, 12 und 25
Es ist Gottes Plan, dass wir mit anderen Menschen verbunden sind und unsere Gaben, Talente und unseren Persönlichkeitsstil nutzen, um die anderen zu stärken und zu fördern.
Wenn wir in Gottes Familie dienen, können wir unsere Gaben effektiv einsetzen und trainieren. Gleichzeitig empfangen wir von den anderen Mitgliedern Kraft und Input. Aber wir sind nicht nur füreinander da, sondern auch von Gott berufen, dazu beizutragen, dass noch andere Menschen, die bisher noch nicht zu ihm gehören, Teil seiner Familie werden.

3. Berufen zu konkreten Aufgaben

Gott hat ganz bestimmte Pläne und Absichten mit Deinem Leben. Er hat Aufgaben vorbereitet, die nur Du erfüllen kannst. Die Bibel sagt: „Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon immer mit uns vorhatte.“ Epheser 2, 10
Aber man kann den Gipfel eines Berges nicht erreichen, wenn man nicht die unteren Regionen durchwandert hat.
Genauso ist es unmöglich, die spezifische persönliche Berufung zur Entfaltung zu bringen, wenn die Basis nicht stabil ist. Darum ist es wichtig, in Deine Beziehung mit Jesus und in das Leben in seiner Gemeinde zu investieren, um zur vollen Entfaltung Deiner persönlichen Berufung zu finden.

Berufung leben

Menschen, die ihre Gaben und Talente einsetzen, sind glücklicher als Menschen, die sich nur um sich selber drehen. Mutter Theresa hat immer von innen her gestrahlt . Das kann man von vielen reichen Popstars, die vom Drehen um sich selbst schon schwindelig im Kopf sind, nicht behaupten.

Gott dienen und die eigenen Gaben und Talente einzusetzen hat positive Auswirkungen:

1. Gott freut sich

Gott hat Dich so geschaffen, wie Du bist und er freut sich wie ein Vater über sein Kind, wenn Du das Potenzial, das er in Dich hineingelegt hat, voll ausschöpfst. Er liebt uns so sehr, dass er alles für uns investiert hat, um uns zu retten. Und er freut sich, wenn wir alles investieren, um anderen Menschen seine Liebe zu vermitteln.

2. Du freust Dich
Du blühst auf, wenn Du merkst, was in Dir steckt. Du spürst: „Wow – dafür bin ich geschaffen! Ich kann etwas einbringen!“
Vieles von Gottes ursprünglichem, perfekten Plan mit Deinem Leben konnte sich nicht entfalten, solange Du ohne ihn gelebt hast.
Durch Jesus wird Dein Leben in seiner ganzen Fülle wieder hergestellt. Gottes Leben lebt in uns – wir leben unser Leben mit ihm. Gott, der Vater freut sich unendlich, wenn Du das ganze Potenzial dessen, was er in Dich hineingelegt hat, voll ausschöpfst. Durch Dich soll Gottes Liebe in einzigartiger Weise sichtbar werden. Je mehr Du Deine Gaben einsetzt, umso mehr erkennst Du, wie einzigartig Du bist und wie Du damit Gott und Menschen dienen kannst.


3. Andere Menschen freuen sich

Christen, die ihre Talente einsetzen, um anderen zu helfen, zeigen Menschen, wie Gott ist. Sie sind ein Zeugnis für Jesus, der sagt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Joh. 13, 15.
Wenn Du das gibst, was nur Du geben kannst, werden alle davon profitieren. Wenn Du Deine Gaben und Talente nicht einsetzt, werden sie – und Du mit ihnen – verkümmern und anderen Menschen wird etwas Einmaliges fehlen, was nur Du geben kannst.

© Auszug aus „Nr. 1: Entdecke, wer Du bist, finde Deinen Platz“ von Leo Bigger und Kerstin Hack
Nr. 1 ist als Buch im shop von Down to Earth erhältlich.

Die Autorin freut sich über Rückmeldungen und Kommentare.

Hinweis: Down to Earth, 2002 (www.down-to-earth.de). Nur zum persönlichen Gebrauch. Veröffentlichungen in Printmedien oder im Internet nur nach schriftlicher Genehmigung von Down to Earth.

Kerstin Hack. Mein kleiner frommer Schaden: Ich bin nicht Gottesdienst – tauglich!

Ich gestehe es: Ich bin nicht gottesdiensttauglich. Zu Beginn eines Gottesdienstes bin ich noch recht locker. Nach 20 Minuten werden mir die Sitze zu unbequem und ich rutsche unruhig hin und her, nach 40 Minuten lerne ich das Blatt mit den Veranstaltungshinweisen auswendig und erwische mich dabei, meine Lieblingspsalmen zu lesen, statt der Predigt zu folgen. Nach 60 Minuten wird die Sehnsucht nach Kontakt, Interaktion, visuellen Impulsen und Bewegung fast übermächtig. Das ist umso schlimmer, als ich gelegentlich eingeladen werde, Gottesdienste mitzugestalten oder in einem Gottesdiensten zu sprechen – und alle davon ausgehen, dass ich von dieser Veranstaltungsform begeistert bin.

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