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	<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:18:23 +0000</pubDate>
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		<title>&#8220;Herrlich! Leben ohne falsche Scham&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Besser Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Newsletter an Kunden, den man auf bei Down to Earth abonnieren kann, hat Kerstin Hack einige Gedanken zu einem Text aus der Bibel wiedergegeben:
Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb.
Jesaja 43, 4

Obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Newsletter an Kunden, den man auf bei <a href="http://www.down-to-earth.de/">Down to Earth</a> abonnieren kann, hat Kerstin Hack einige Gedanken zu einem Text aus der Bibel wiedergegeben:</p>
<p>Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb.<br />
Jesaja 43, 4</p>
<p><span id="more-664"></span></p>
<p>Obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch persönlich verstanden werden kann, berührt mich sehr. Da sagt der Allmächtige Gott, dass er möchte, dass WIR herrlich sind. Nicht er allein, sondern wir mit ihm. HERR - lich.</p>
<p>Bei herrlich denke ich an strahlenden Sonnenschein, glitzerndes Licht auf dem Wasser - Gottes Glanz, der sich widerspiegelt. Wir Menschen sind tatsächlich geschaffen, etwas von Gottes Glanz, von seinem Leuchten, von seinem Wesen widerzuspiegeln.</p>
<p><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2010/02/mich-zeigen-artikel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-665" style="margin: 5px; border: 5px solid white;" title="mich-zeigen-cover" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2010/02/mich-zeigen-artikel-300x214.jpg" alt="mich-zeigen-cover" width="300" height="214" /></a>Doch häufig wagen wir es nicht, uns und all das HERRliche, was in uns ist, zu zeigen - aus Angst vor der Reaktion der anderen: &#8220;Was könnten denn die denken, wenn ich &#8230;.&#8221; &#8220;Wer bin ich schon?&#8221; Wir sind gefangen in falscher Scham. Echte Scham schützt INTIMES davor, an den falschen Stellen in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Sie ist ein guter Schutz.</p>
<p>Falsche Scham bewirkt jedoch, dass ALLES versteckt und hinter einer Mauer verborgen bleibt. Auch das was andere bereichern und beschenken kann. &#8220;Ich wage es nie, zu sagen und zu zeigen, was mir wichtig ist, bin gefangen in der Angst vor der Reaktion der anderen, ich fürchte, was sie sagen und denken könnten. Also sage ich lieber nichts.&#8221;, erzählte mir kürzlich eine begabte, kreative Frau.</p>
<p>Scham-Sätze wie &#8220;Ich bin ja doch nichts.&#8221;, &#8220;Wen interessiert schon, was ich sage.&#8221; sperren Menschen hinter einer Mauer der Scham ein. Beraubt werden dabei alle. Der Mensch, der sich schämt, weil er nicht zeigen und mitteilen kann, was er an Vorlieben, Ideen und Gedanken hat. Er erlebt nicht die Freude, dass er etwas Bereicherndes und Schönes zum Leben anderer beitragen kann. Beraubt werden jedoch auch die Mitmenschen, die die HERR-lichen Geschenke, die dieser Mensch ihnen geben könnte, nicht erhalten.</p>
<p>Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas, zitierte bei seinem Amtsantritt (1994) Marianne Williamsons Worte aus &#8220;Return to love&#8221;:</p>
<p>Unsere tiefste Angst ist nicht,<br />
dass wir unzulänglich sind.<br />
Unsere tiefste Angst ist,<br />
dass wir grenzenlos mächtig sind.<br />
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,<br />
was uns am meisten Angst macht.</p>
<p>Wir fragen uns:<br />
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?<br />
Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?</p>
<p>Du bist ein Kind Gottes.<br />
Dich klein zu machen, dient der Welt nicht.</p>
<p>Es gibt nichts Erleuchtetes daran,<br />
dich so klein zu machen,<br />
damit die Leute um dich herum<br />
sich nicht unsicher fühlen müssen.</p>
<p>Wir sind geboren, um die Größe Gottes,<br />
der in uns ist, zu verwirklichen.<br />
Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns,<br />
sie ist in jedem Menschen!<br />
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,<br />
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.</p>
<p>So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht,<br />
so befreit unsere Gegenwart automatisch Andere.</p>
<p>Rosemarie Stresemann hat sich lange mit dem Thema Scham auseinander gesetzt. In ihrer Kindheit war Scham noch ein beliebtes Erziehungsinstrument: &#8220;Geh in die Ecke und schäm´dich&#8221; gehörte zum pädagogischen Repertoire. Sie hat analysiert, wie falsche Scham wirkt und wie sie Menschen daran hindert, sich und das, was ihnen wichtig ist zu zeigen.</p>
<p>Dabei hat sie entdeckt, dass Gott uns nicht beschämt. Im Gegenteil. Er trägt nicht nur unsere Schuld, sondern nimmt auch unsere falsche Scham auf sich - um uns zu befreien. Damit wir seine HERRlichkeit neu widerspiegeln können. Ihr neues Quadro: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=41&amp;products_id=313">&#8220;Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham&#8221;</a> empfehle ich jedem, der verstehen will, wie falsche Scham wirkt und wie man davon befreit werden und unbeschwerter leben und sich offener zeigen kann.</p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fherrlich-leben-ohne-falsche-scham%2F2010-02-23%2F', '%26%238220%3BHerrlich%21+Leben+ohne+falsche+Scham%26%238221%3B')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fherrlich-leben-ohne-falsche-scham%2F2010-02-23%2F', title: '+%26%238220%3BHerrlich%21+Leben+ohne+falsche+Scham%26%238221%3B+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		<title>Zehn Jahre Down to Earth. Oder: Das Geheimnis des Erfolgs</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 06:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Besser Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Down to Earth feiert seinen 10. Geburtstag. Kerstin Hack nimmt dies zum Anlass, darüber zu schreiben, was ihre Erfolgsgeheimnisse sind.
Der 15. Februar 2010 ist für mich ein ganz besonderer Tag. Vor genau 10 Jahren ging ich an einem trüben Februartag im Rathaus Schöneberg in ein ebenso trübes Amtszimmer und gab dort ein Formular ab,  holte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Down to Earth feiert seinen 10. Geburtstag. Kerstin Hack nimmt dies zum Anlass, darüber zu schreiben, was ihre Erfolgsgeheimnisse sind.</em></p>
<p>Der 15. Februar 2010 ist für mich ein ganz besonderer Tag. Vor genau 10 Jahren ging ich an einem trüben Februartag im Rathaus Schöneberg in ein ebenso trübes Amtszimmer und gab dort ein Formular ab,  holte mir einen Stempel, machte anschließend eine Einzahlung von 50 DM für die Verwaltungsgebühr: Down to Earth war gegründet.</p>
<p>Aus den bescheidenen Anfängen - wir schrieben die ersten Rechnungen auf dem Fußboden meines Gästezimmers, das heute mein Büro ist, von Hand! - hat sich in den vergangenen Jahren einiges entwickelt: Dutzende von Videos und Büchern und Artikeln, die vielen Menschen Inspiration und Lebenshilfe gaben, Seminare und Coachings, die dem einen oder anderen weiterhalfen.</p>
<p>Manchmal werde ich von Menschen nach dem Geheimnis meines Erfolges gefragt. Da es kein Geheimnis ist, verrate ich gern die Zutaten meines &#8220;Erfolgsrezeptes&#8221;.</p>
<p><strong>Fehler einkalkulieren</strong><br />
Ich mag Fehler und habe wenig Angst davor, welche zu machen. Ich fürchte mich viel mehr davor, etwas gar nicht auszuprobieren. Ich glaube, dass meine Fehler für Gott keine Katastrophe sind. Als Jesus Petrus ankündigte, dass er ihn verleugnen würde, sagte er nicht: &#8220;Geh am besten sofort nach Hause, verkrieche dich, damit du verhinderst, einen Fehler zu machen.&#8221; Er sagte vielmehr: &#8220;Du wirst etwas richtig falsch machen. Und wenn du durch den Prozess durch bist - dann stärke deine Brüder!&#8221;<br />
Vor einer Weile listete ich einmal die Kosten auf, die meine Fehler verursacht hatten - wie etwa der Fehler Räume zu mieten, die ich letztlich doch nicht brauchte, und manche falsch geschätzte Auflage von Büchern. Es war eine riesige Summe. Ich sprach mit Jesus darüber: &#8220;Schau mal, was mich meine Fehler gekostet haben!&#8221; und empfand, dass er mir sagte: &#8220;Das hab ich einkalkuliert!&#8221; Fehler sind für ihn kein Problem - und für mich immer weniger.</p>
<p><strong>Meinen Weg finden<br />
</strong>Früher dachte ich, eine richtige Verlegerin müsste stets würdevoll und intellektuell sein. Das kleine Problem: Das bin ich nicht. Ich bin keine zweite Marion Dönhoff, die große Dame des deutschen Verlagswesens, die lange Herausgeberin der ZEIT war. Ich bin keine zweite Marion Dönhoff, aber ich bin eine erste Kerstin Hack. Was mich auszeichnet ist, dass ich fröhlich, praktisch und unkompliziert bin. Also passen auch fröhliche, praktische und unkomplizierte Produkte zu mir - wie die Impulshefte. Je mehr ich das erkennen und bejahen konnte: &#8220;So bin ich, das passt zu mir!&#8221;, umso mehr Freude hat mir das Leben und Arbeiten gemacht. Und andere Menschen haben die Frucht meiner Arbeit genossen.</p>
<p><strong>Weiter lernen<br />
</strong>Ich bin immer am Anfang. Glaube selten, dass ich es &#8220;geschafft&#8221; habe, sondern lerne ständig und gern dazu. Lese meist eine wilde Mischung von Coaching- und Business-Büchern, geistlicher Lektüre und Biographien - gleichzeitig. Ich nutze die Gelegenheit, die sich mir zum Lernen bieten&#8230; Egal ob es der Besuch eines Museums wie des Rubens Hauses ist, wo ich einiges von Rubens Strategien lernte. Oder durch Kunden, die mir sagen: &#8220;Wäre dies oder jenes nicht sinnvoll&#8230;&#8221; Oder Rat von Freunden. So hat sich etwa der ganze Coaching Bereich entwickelt, weil eine Freundin den Mut hatte, mir zu sagen: &#8220;Den ganzen Tag hinter dem Schreibtisch zu sitzen, passt nicht zu deinem Temperatment. Du brauchst mehr Begegnung mit Menschen.&#8221;</p>
<p><strong>Ergänzung suchen<br />
</strong>Ich bin kreativ und ideenreich. Aber nicht sehr Detail liebend und schon gar nicht technisch begabt. Dass meine Bücher schön sind, die Infos im Buchhhandel und Internet zu erhalten sind, die Buchführung stimmt, die Bücher tatsächlich die Menschen erreichen, verdanke ich meinem Team. Ich muss nicht alles selbst machen, sondern gebe Dinge gerne an andere ab, die es besser können als ich.</p>
<p>Das sind die offenen Geheimnisse meines Erfolges. Darauf gibt es kein Copyright. Ihr dürft sie gern nachmachen - auf eure Art und Weise und in euren Lebensbereichen - egal, ob es sich um Kindererziehung oder das Arbeitsleben handelt.</p>
<p>Jetzt seid ihr dran: Ich würde mich an dieser Stelle über Feedback freuen. Was habt ihr durch Down to Earth oder mich persönlich in den letzten 10 Jahren an Bereicherung für Euer Leben erfahren? Schreibt es doch bitte als Kommentar. Das würde mich sehr freuen.</p>
<p style="text-align: center;">&#8211; &#8212; &#8211; &#8212; &#8211; &#8211;</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2010/02/cover-swing.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-656" title="cover-swing" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2010/02/cover-swing-197x300.jpg" alt="cover-swing" width="83" height="126" /></a></p>
<p><a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?products_id=116">Kerstin Hack: Swing. Sein Leben in Balance</a></p>
<p><em>Wie kann man die Woche so gestalten, dass man alle Arbeit schafft und  noch genug Raum für Kreativität, Beziehungen, Ruhe und pures Leben  bleibt? Dieses Buch gibt ausgehend von der Schöpfungsgeschichte  Antworten – und zeigt Wege zu einem erfüllten und  ausgewogenen Leben auf.</em></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fzehn-jahre-down-to-earth-oder-das-geheimnis-des-erfolgs%2F2010-02-15%2F', 'Zehn+Jahre+Down+to+Earth.+Oder%3A+Das+Geheimnis+des+Erfolgs')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fzehn-jahre-down-to-earth-oder-das-geheimnis-des-erfolgs%2F2010-02-15%2F', title: '+Zehn+Jahre+Down+to+Earth.+Oder%3A+Das+Geheimnis+des+Erfolgs+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keltischer Trauertext</title>
		<link>http://lesbar.down-to-earth.de/leitartikel/keltischer-trauertext/2010-02-03/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 04:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Trauer und der Umgang damit ist vielen Menschen in unserer Kultur nicht mehr vertraut. Der keltische Trauertext ist für mich einer der tiefsten und tröstendsten Texte im Umgang mit Trauer, Verlust und Schmerz. Deshalb habe ich ihn im englischen Original und einer deutschen Übertragung hier verfügbar gemacht.


Celtic Mourning
  
  
Do not hurry as [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Trauer und der Umgang damit ist vielen Menschen in unserer Kultur nicht mehr vertraut. Der keltische Trauertext ist für mich einer der tiefsten und tröstendsten Texte im Umgang mit Trauer, Verlust und Schmerz. Deshalb habe ich ihn im englischen Original und einer deutschen Übertragung hier verfügbar gemacht.</em></p>
<p><span id="more-620"></span></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Celtic Mourning</strong></span></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span lang="EN-GB">Do not hurry as you walk with grief</span><span lang="EN-GB"><br />
It does not help the journey<br />
</span><span lang="EN-GB">Walk slowly – pausing often<br />
Do not hurry as you walk with grief</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span lang="EN-GB"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span lang="EN-GB">Be not disturbed by memories that come unbidden<br />
Swiftly forgive; and let Christ speak for you unspoken words<br />
Unfinished conversations will be resolved in Him<br />
Be not disturbed</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span lang="EN-GB"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span lang="EN-GB">Be gentle with one who walks with grief<br />
If it’s you, be gentle with yourself</span><br />
Swiftly forgive – walk slowly – pausing often<br />
Take time, be gentle, as you walk with grief</p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><!--[if gte mso 9]><xml> <o:DocumentProperties> <o:Template>Normal</o:Template> <o:Revision>0</o:Revision> <o:TotalTime>0</o:TotalTime> <o:Pages>1</o:Pages> <o:Words>90</o:Words> <o:Characters>517</o:Characters> <o:Lines>4</o:Lines> <o:Paragraphs>1</o:Paragraphs> <o:CharactersWithSpaces>634</o:CharactersWithSpaces> <o:Version>11.1282</o:Version> </o:DocumentProperties> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:DoNotShowRevisions /> <w:DoNotPrintRevisions /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery>0</w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery> <w:DisplayVerticalDrawingGridEvery>0</w:DisplayVerticalDrawingGridEvery> <w:UseMarginsForDrawingGridOrigin /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--> <!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:"Times New Roman"; 	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} table.MsoNormalTable 	{mso-style-parent:""; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --> <!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Keltischer Trauertext</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Haste nicht, wenn du mit Trauer gehst<br />
Es hilft dir nicht auf diesem Weg<br />
Geh langsam – und mache oft Pausen<br />
Haste nicht, wenn du mit Trauer gehst</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Lass ungebetene Erinnerungen dich nicht beunruhigen<br />
Vergib rasch;<br />
Lass Christus an deiner Stelle unausgesprochene Worte sprechen –<br />
Unvollendete Gespräche wird er zu einem guten Ende bringen<br />
Lass dich nicht aus der Ruhe bringen</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Sei sanft mit denen, die in Trauer gehen<br />
Wenn du selbst es bist, sei sanft mit dir<br />
Vergib rasch, geh langsam, mache oft Pausen<br />
Nimm dir Zeit, sei sanft, wenn du mit Trauer gehst</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">Quelle unbekannt.<br />
Übertragung: Kerstin Hack</p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fleitartikel%2Fkeltischer-trauertext%2F2010-02-03%2F', 'Keltischer+Trauertext')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fleitartikel%2Fkeltischer-trauertext%2F2010-02-03%2F', title: '+Keltischer+Trauertext+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		<title>Keine schöne Bescherung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Glauben + Spiritualität]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jetzt, in den letzten Tagen vor Weihnachten, warten sicher viele Kinder in deinem Umfeld sehnsüchtig auf die Bescherung am Heiligabend. Doch für viele Kinder und Erwachsene auf der Welt ist Weihnachten keine schöne Bescherung. Kerstin Hack teilt Gedanken, die trösten und uns gleichzeitig ermutigen, anderen eine schöne Bescherung zu bereiten. 
 
 

Nur wer getröstet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><em>Jetzt, in den letzten Tagen vor Weihnachten, warten sicher viele Kinder in deinem Umfeld sehnsüchtig auf die Bescherung am Heiligabend. Doch für viele Kinder und Erwachsene auf der Welt ist Weihnachten keine schöne Bescherung. Kerstin Hack teilt Gedanken, die trösten und uns gleichzeitig ermutigen, anderen eine schöne Bescherung zu bereiten.<span id="more-592"></span> </em></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nur wer getröstet wurde, kann wieder trösten. Nur wer durch Leid ging, versteht den Leidenden.<br />
– Else Müller-Reinwald</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Realität an Weihnachten </strong></p>
<p class="MsoNormal">Weihnachten ist für viele Kinder kein frohes Fest.</p>
<ul>
<li>Manche Kinder sind Prellbock zwischen den eisigen Kriegen, die ihre Eltern führen.</li>
<li>Kinder werden mit Geschenken überhäuft, deren glänzendes Papier verdecken soll, dass darin keine Liebe ist.</li>
<li>Andere werden - gerade an den Festtagen - geschlagen, misshandelt, rituell missbraucht, gequält.</li>
<li>In manchen Touristengebieten ist Hochsaison&#8230; die Kinder müssen herhalten.</li>
<li>Andere Kinder wissen Weihnachten nicht, was sie am nächsten Morgen essen werden - nur dass es nicht genug sein wird.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Keine schöne Bescherung.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was tröstet: </strong></p>
<p class="MsoNormal">Gott wurde - freiwillig - in unsere Welt hinein geboren. Er selbst beschert sich das Leid in unserer Welt.</p>
<ul>
<li>Er beschert sich die Schwachheit eines Kindes, das vor mordenden Horden fliehen muss.</li>
<li>Er beschert sich eine Kindheit als Flüchtling, der unter Fremden in einem fremden Land aufwächst.</li>
<li>Er beschert sich selbst ein Leben als Ausgestoßener, Missachteter und grausam Gequälter.</li>
<li>Er beschert sich das Leid und die Katastrophen in unserer der Welt&#8230; gibt Liebe und empfängt dafür Folter, Erniedrigung und Qual.</li>
<li>Es gibt kein Leid, keine Verlassenheit, keine Qual, die er nicht teilt. Mit uns.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was noch tröstet: </strong></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/istock_000010130877medium_300x200.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-597" style="margin: 0px 5px;" title="istock_000010130877medium_300x200" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/istock_000010130877medium_300x200.jpg" alt="istock_000010130877medium_300x200" width="300" height="201" /></a>Wir können trösten und dazu beitragen, dass das Leid in dieser Welt etwas weniger wird.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Heute Nacht habe ich von einem Raum geträumt, in dem viele, wunderschöne Teppiche in einzigartigen Mustern und Farben gelagert waren. Dabei nützen die Teppiche in einem Lagerraum keinem etwas. Wenn sie jedoch auf den kalten Boden der Welt gelegt werden, können sie Wärme spenden und durch ihre Schönheit trösten.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Du kannst heute mit deinem ganz einzigartigen Teppich deiner Liebe und Fähigkeiten anderen Menschen Wärme und Trost spenden.</p>
<ul>
<li>Vielleicht magst du dafür beten, dass Gott Kindern hilft, deren Weihnachten ganz unglücklich ist.</li>
<li>Vielleicht<span> </span>möchtest du von deinem materiellen Reichtum etwas abgeben, um andere Menschen am Leben zu halten.</li>
<li>Vielleicht lebst du selbst von Hartz IV und weißt, dass es hinten und vorne nicht reicht&#8230;aber du gibst einen Euro, mit dem du einem Kind eine warme Mahlzeit schenkst.</li>
<li>Vielleicht gibst du Wärme mit Worten und Gesten. Sag doch den Menschen, denen du heute begegnest, was sie dir bedeuten. Wir halten es oft für selbstverständlich, dass Menschen schon wissen oder ahnen, was sie uns geben. Doch viele wissen es nicht. Weiß die Bäckerin, wie sehr du ihre Brötchen magst? Oder die Kassiererin am Supermarkt, wie gut es dir tut, dass sie trotz der langen Schlange freundlich bleibt? Oder deine Kinder oder Freunde, wie wertvoll sie dir sind? Sie können es oft nicht wissen - sie warten darauf, dass du ihnen sagst, was sie dir bedeuten. Mit deinen Worten kannst du einen Teppich der Liebe unter sie legen.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Dein Teppich der Liebe ist einzigartig. Er ist anders als meiner. Ich schenke viel Trost durch Worte und Inspiration. Du tust es vielleicht durch praktische Hilfe, Geschenke, Umarmungen, Teilen, Kochen für andere, Musik und Gesang oder&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Vielleicht hat dein Teppich der Liebe einige Löcher, die die Motten des Lebens reingefressen haben. Bereiche, in denen du selbst Liebe und Trost brauchst. Breite ihn trotzdem - in seiner ganzen Unvollkommenheit - aus. Da, wo wir trösten, empfangen wir selbst Trost.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Und Gott selbst kommt zu uns – teilt unseren Schmerz und tröstet uns.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist für mich die Botschaft von Weihnachten.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Kerstin Hack, Dezember 2009</p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fglauben-spiritualitaet%2Fkeine-schone-bescherung%2F2009-12-17%2F', 'Keine+sch%C3%B6ne+Bescherung')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fglauben-spiritualitaet%2Fkeine-schone-bescherung%2F2009-12-17%2F', title: '+Keine+sch%C3%B6ne+Bescherung+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Kreativität ist Einstellung&#8221;</title>
		<link>http://lesbar.down-to-earth.de/besser-leben/kreativitat-ist-einstellung/2009-12-10/</link>
		<comments>http://lesbar.down-to-earth.de/besser-leben/kreativitat-ist-einstellung/2009-12-10/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Besser Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele glauben, sie seien unkreativ. In seinem Buch „Kreativ leben. Impulse für außergewöhnliches Handeln“ behauptet Torsten Huith, dass in jedem Menschen kreatives Potenzial steckt. Wie das am besten zum Vorschein kommt und warum sogar Jesus auf besondere Art kreativ war, verrät der Autor im Interview mit ERF.de.

ERF.de: Ich habe mich bei den Fragen für dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Viele glauben, sie seien unkreativ. In seinem Buch „Kreativ leben. Impulse für außergewöhnliches Handeln“</span></em><em><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; font-style: normal;"> </span></em><em><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">behauptet <a href="http://www.acht-ideen.de/">Torsten Huith</a>, dass in jedem Menschen kreatives Potenzial steckt. Wie das am besten zum Vorschein kommt und warum sogar Jesus auf besondere Art kreativ war, verrät der Autor im Interview mit ERF.de.</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-557"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">ERF.de: Ich habe mich bei den Fragen für dieses Interview richtig schwer getan. Was kann ich tun, wenn ich eine kreative Denkblockade habe? </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> Zuerst mal würde ich in so einer Situation vorschlagen, eine Art von Unterbrechung, Wechsel oder Cut zu machen. Weil es sonst doch oft so ist, dass man sich verfranst. Man dreht sich um sich selbst und die Gedanken drehen sich immer weiter. Mir persönlich hilft es immer, zumindest mal kurz auf die Toilette zu gehen oder an einem anderen Ort weiterzudenken, im Prinzip also erstmal eine Pause zu machen. Das wäre so ein erster kleiner Tipp, um eine andere Perspektive zu bekommen. Gerade wenn es um kreative Lösungen geht ist das wichtig, denn die kann man oftmals nicht erzwingen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/kreativitaet.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-582" title="kreativitaet" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/kreativitaet-300x300.jpg" alt="kreativitaet" width="300" height="300" /></a>Viele Menschen bringen Kreativität meistens mit Musik oder Kunst in Verbindung. Was bedeutet es Ihrer Meinung nach, kreativ zu leben?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith:</span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> Es ist wesentlich mehr als Basteln, Musizieren oder Tanzen, was natürlich auch dazu gehört. Aber für mich heißt kreativ leben, sich nicht immer in den gleichen gewohnten Bahnen zu bewegen, sondern einfach Dinge mal anders anzugehen. Kreativ ist gleich anders. Wenn man den Wortursprung nimmt, „creatio“ aus dem Lateinischen, heißt es kreieren, schöpfen oder gestalten. Kreativ leben bedeutet also auch, zu gestalten und schöpferisch zu leben. Dazu kann man den christlichen Bezug herstellen: Wir sind das Ebenbild Gottes und im Prinzip dazu gemacht zu gestalten, also aktiv etwas anzugehen. Das hat für mich ganz viel damit zu tun, den Reichtum des Lebens zu entdecken. Wenn ich mich immer nur in meinem gleichen kleinen Horizont bewege, dann schöpfe ich ganz viel nicht aus. In der Fachsprache würde man sagen: Man bewegt sich immer nur in der Komfortzone. Da ist es vielleicht ab und zu mal sinnvoll rauszugehen. Es muss ja nicht gleich eine hohe Risikozone sein, aber zumindest mal raus aus dem gewohnten Muster.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Was bringt mir Kreativität im Alltag?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Kreativität bringt Entdeckung von mehr Lebensqualität. Das heißt nicht, dass das jetzt andauernd und überall sein muss. Kreativität funktioniert immer in einem Gleichgewicht mit Sicherheit und Stabilität. Man braucht einen sicheren Rahmen, der einem ermöglicht, kreative Dinge auszuprobieren.</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Times;"><br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ich finde, dass am besten folgendes Zitat passt: „Am schlimmsten ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt, Anm.d.Red.) Das gilt sowohl im Zusammenleben, als auch im Zusammenarbeiten mit anderen. Wenn da zu große Enge herrscht, ist es meistens frustrierend und bringt nichts nach vorne. Deshalb lohnt es sich definitiv, kreativ zu sein.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Stabilität und Sicherheit können zum Beispiel durch ein positives Umfeld entstehen. Durch ein Umfeld mit Menschen, die aufgeschlossen sind. So etwas kann man sich natürlich nicht immer aussuchen, aber eben streckenweise schon. Oder durch einen Rahmen, in dem es möglich ist, kreativ zu sein. Da kann man wirklich von den Künstlern lernen. Ein Maler hat sein Atelier mit allem Werkzeug, was er benötigt. Vielleicht braucht er seine Ruhe und Abgeschiedenheit zum Arbeiten, ein anderer braucht vielleicht laute Musik dazu, das ist ganz individuell. Aber man sollte sich solche kreativen Voraussetzungen schaffen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Steckt in jedem Menschen Kreativität?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Das würde ich bejahen und zwar aus folgendem Grund: Wenn ich davon ausgehe, dass wir als Menschen zum Ebenbild Gottes geschaffen sind, dann haben wir auch die Eigenschaften Gottes in uns. Gott als Schöpfer legt in uns etwas hinein, was letztlich genau diese Kreativität ist. Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, bei denen das nicht sehr ausgeprägt ist, aber es ist lern- und trainierbar. Es geht dabei nicht darum, dass jeder Musiker werden soll. Aber viele haben ihr kreatives Potenzial überhaupt nicht ausgeschöpft. Sei es zum Beispiel, weil man eben schnell sagt: Ich bin nicht kreativ.</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Times;"><br />
<strong><br />
</strong></span><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Kann man Kreativität lernen und wenn ja, wie?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ja, Kreativität ist absolut lernbar. Das können auch Forschung und Wissenschaft belegen: Kreativität ist zum Teil leichter zu erlernen, als andere intellektuelle Fähigkeiten. Denn ganz viel hängt davon ab, sich erstmal bewusst zu machen, dass man in gewohnten Bahnen fährt. Aber dass man Dinge eben auch anders machen könnte. Ein erster Schritt ist also, das Bewusstsein zu verändern: Okay, so wie ich es mache, muss man es nicht unbedingt machen, es gibt auch andere Möglichkeiten. Dann geht es als nächstes darum, sich zu überlegen, was diese anderen Möglichkeiten wären. Zum Beispiel eine andere Art, sein Leben zu gestalten oder ein bestimmtes Projekt anzugehen. Um das herauszufinden, kann man einfach mal ein typisches Brainstorming machen, also verschiedenste Möglichkeiten erörtern, mit anderen darüber reden und dann einfach ausprobieren. Ein praktischer Tipp für Kreativitätstraining im Alltag wäre, einfach mal in einem ganz anderen Laden einzukaufen als sonst. Oder sich eine Fachzeitschrift aus einem Fachgebiet zu kaufen, mit dem man normalerweise absolut nichts zu tun hat. Das kann ganz lustig werden. (lacht)</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Wie kann denn kreative Lebensgestaltung in einem ganz normalen Bürojob aussehen, wenn man als Bankangestellte oder als Müllmann arbeitet? Geht das überhaupt in jedem Beruf, in jeder Lebenssituation?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ich würde erstmal im ganz Kleinen anfangen. Und ich glaube, es gibt in jeder Lebenssituation Möglichkeiten, Dinge anders zu gestalten. Selbst im Wirtschafts- oder Bankwesen und in einem Bürojob. Auch da gibt es immer ein Stück mehr Möglichkeiten zur Menschlichkeit, als man auf den ersten Blick denkt. Der größte Feind von Kreativität ist aus meiner Sicht nämlich eine Aussage wie „Das geht nicht“ oder „Das haben wir immer schon so gemacht“. Da würde ich einfach immer sagen: Das glaube ich nicht. Auch ein Bankangestellter hat die Möglichkeit, wenn er sich an seinem Arbeitsplatz nicht wohl fühlt, irgendetwas kreativ anders zu gestalten, damit es angenehmer wird. Manchmal sind die Spielräume vielleicht hier und da sehr klein, aber sie sind da. Und oft braucht es gar nicht unbedingt die ganz große Veränderung, weil Kreativität einfach eine Einstellung ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ein Müllmann kann zum Beispiel bei der Pause anfangen. Viele Müllmänner fahren vielleicht jeden Tag zum gleichen Bäcker und kaufen dort etwas. Das ist auch erstmal nicht schlecht, wenn es allen gefällt. Aber da gibt es womöglich einen, der sagt: Das geht mir eigentlich auf den Keks. Vielleicht gibt es dann ja die Möglichkeit, sich irgendwo mal gemütlich reinzusetzen, anstatt die Brotzeit schnell vorne im Führerhaus zu sich zu nehmen. Vielleicht reicht das schon, um einfach mal für einen Moment Abstand zu gewinnen. Das wäre jetzt nur ein Vorschlag, aber da muss man dann immer individuell gucken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Was kann Kreativität verhindern?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Engstirnigkeit, Intoleranz, im Prinzip sind alle Arten von Fanatismus bei Kreativität eigentlich ausgeschlossen. Denn Kreativität beinhaltet auch immer, dass ich in der Lage bin, mich entweder in eine Situation aus einer anderen Perspektive hineinzuversetzen oder aber in die Perspektive von anderen Menschen. Wenn man jetzt mal das Gegenteil nimmt, wenn man engstirnig oder fanatisch ist, dann blendet man ganz viel aus. Für mich heißt Kreativität auch einblenden, also den anderen auch stehen lassen. Gerade zwischenmenschlich finde ich das sehr wichtig.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">In Unternehmen oder auch in Gesellschaften sollte es funktionierten, dass kreative Vorschläge erstmal überhaupt gehört werden und gemeinsam überlegt wird. Nicht jeder kreative Vorschlag ist auch sinnvoll, zunächst sind es sogar viele nicht, aber der eine Entscheidende dann eben doch. Zum Beispiel ein Stückchen mehr Produktivität, ein Stückchen mehr Wohlstand oder ein Stückchen mehr Entlastung, je nachdem in welchem Bereich. Darauf einzugehen finde ich bereichernd und wichtig.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Fällt Ihnen ein Beispiel aus der Bibel für Kreativität ein?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Torsten Huith: </span></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Die Bibel ist eigentlich voll von Kreativität. Allein das Leben Jesu ist so voll davon, darin gibt es so viel Unkonventionelles. Wenn man sich zum Beispiel nur mal anguckt, wie er Menschen geheilt hat. Da ist jemand blind, und was macht Jesus? Er bückt sich und rührt einen Brei aus Sand zusammen. Das ist erstmal absolut unkonventionell. Das war eben nicht das, was jemand erwartet hat, was er tut – aber er hat es getan.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Vielen Dank für das Gespräch.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Abdruck des <a href="http://www.erf.de/index.php?node=2270-542-3143&amp;fpc=840">Interviews</a> mit freundlicher Genehmigung des ERF<br />
</span><a href="http://erf.de/"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">www.erf.de</span></a></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><a href="http://www.acht-ideen.de/"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Webseite von Torsten Huith</span></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">&#8211; &#8212; &#8211; &#8212; &#8211; &#8211;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/kreativ-leben.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-562 alignnone" title="Kreativ Leben Impulsheft" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/kreativ-leben-150x150.jpg" alt="Kreativ Leben Impulsheft" width="105" height="105" /></a><a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?products_id=274">Torsten Huith: Kreativ leben. Impulse für außergewöhnliches Handeln. Impulsheft</a></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><strong>Weitere Inspiration zum Thema „Kreativität“: </strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><a href="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/hack_kerstin-kreativ_beten.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-588 alignnone" title="hack_kerstin-kreativ_beten" src="http://lesbar.down-to-earth.de/wp-content/uploads/2009/12/hack_kerstin-kreativ_beten-150x150.jpg" alt="hack_kerstin-kreativ_beten" width="105" height="105" /></a><a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?products_id=176">Kerstin Hack: Kreativ beten. Impulse für die Begegnung mit einem lebendigen Gott. Impulsheft</a><br />
<em>Ein Impulsheft mit praktischen Tipps, biblischen Impulsen und kreativen Anregungen, um die Begegnung mit Gott neu und lebendig zu gestalten. </em></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fkreativitat-ist-einstellung%2F2009-12-10%2F', '%26%238220%3BKreativit%C3%A4t+ist+Einstellung%26%238221%3B')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Fkreativitat-ist-einstellung%2F2009-12-10%2F', title: '+%26%238220%3BKreativit%C3%A4t+ist+Einstellung%26%238221%3B+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		<title>Roman Glauben: @vent – ein virtueller Kalender</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 06:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kerstin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kinder lieben Adventskalender. Jeden Tag ein Türchen. Jeden Tag ein kleines Geschenk. Wenn wir ganz ehrlich sind, fänden wir es auch als Erwachsene schön, mit kleinen Geschenken durch die Adventszeit begleitet zu werden. Denn zunehmend verschwindet der Advent als eine Zeit der Vorbereitung, der Einkehr und der Begegnung aus unserem Alltag und wir stolpern unvorbereitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:--Sx0r3nOEPOkM:http://www.samundi.de/Bilder%2520Gedichte/Advent4.jpg" alt="" width="77" height="102" />Kinder lieben Adventskalender. Jeden Tag ein Türchen. Jeden Tag ein kleines Geschenk. Wenn wir ganz ehrlich sind, fänden wir es auch als Erwachsene schön, mit kleinen Geschenken durch die Adventszeit begleitet zu werden. Denn zunehmend verschwindet der Advent als eine Zeit der Vorbereitung, der Einkehr und der Begegnung aus unserem Alltag und wir stolpern unvorbereitet und atemlos in die Weihnachtstage. Mit @vent kann das anders werden.</p>
<p><strong>So geht es</strong><br />
24 Menschen finden sich zu einer adventlichen Mail-Gemeinschaft zusammen. Einer organisiert den Verteiler und legt fest, wer an welchem Tag dran ist, die anderen zu inspirieren.</p>
<p>Der oder diejenige, die an einem bestimmten Tag dran ist, schickt eine Mail mit einem Gedicht, einem Text, einem Zitat oder einer (persönlichen) Geschichte, die einen Bezug zur Stille und zur Adventszeit haben und einigen persönlichen Grüßen rechtzeitig an den Organisator. Der versendet es dann an alle. So erhält jeder der 24 Beteiligten täglich die Möglichkeit, am Erleben eines anderen Menschen teilzuhaben, sich inspirieren zu lassen und sich so selbst auf Weihnachten vorbereiten zu können.</p>
<p>Variationen<br />
- @vent für Gruppen<br />
Es ist auch möglich, @vent mit einer kleineren Gruppe von Menschen zu machen, etwa einem Hauskreis, einer Gesprächsgruppe – dann kommt eben jeder mehrfach dran.</p>
<p>- @vent in der Familie<br />
In einer Familie kann man den Adventskalender auch aus Papier machen. Das Familienmitglied, das dran ist, hängt den gewählten Text an eine Wäscheleine oder liest ihn den anderen Familienmitgliedern vor.</p>
<p><strong>- @vent zu anderen Zeiten<br />
</strong>Man kann @vent auch zu jeder anderen Zeit durchführen: Fasten- und Passionszeit, Stille-Wochen in der Gemeinde usw. Die gemeinsam gelesenen Texte stärken die Verbundenheit und das Miteinander.</p>
<p>Idee: Roman Glauben<br />
Weiterführende Bearbeitung: Kerstin Hack</p>
<p><a href="http://www.down-to-earth.de/">www.down-to-earth.de</a></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Froman-glauben-vent-%25e2%2580%2593-ein-virtueller-kalender%2F2009-11-17%2F', 'Roman+Glauben%3A+%40vent+%E2%80%93+ein+virtueller+Kalender')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fbesser-leben%2Froman-glauben-vent-%25e2%2580%2593-ein-virtueller-kalender%2F2009-11-17%2F', title: '+Roman+Glauben%3A+%40vent+%E2%80%93+ein+virtueller+Kalender+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Turner: Das Beispiel U2</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 06:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenther</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Glauben + Spiritualität]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Bono]]></category>

		<category><![CDATA[Christ und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Imagine]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Musiker]]></category>

		<category><![CDATA[Steve Turner]]></category>

		<category><![CDATA[U2]]></category>

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Anlässlich des heutigen kostenlosen Mini-Konzertes von U2 in Berlin präsentiert die Lesbar einen Auszug aus dem Buch »Imagine« von Steve Turner.
In diesem Kapitel macht der Autor am Beispiel der Band U2 deutlich, wie Christen Kunst und Kultur mit einem lebendigen Zeugnis ihres Glaubens prägen können. Am Ende gibt es einen Link zum sehr lesenswerten Buch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="post-body">
<p><em>Anlässlich des heutigen kostenlosen Mini-Konzertes von U2 in Berlin präsentiert die </em>Lesbar<em> einen Auszug aus dem Buch »Imagine« von Steve Turner.</em></p>
<p><em>In diesem Kapitel macht der Autor am Beispiel der Band U2 deutlich, wie Christen Kunst und Kultur mit einem lebendigen Zeugnis ihres Glaubens prägen können. Am Ende gibt es einen Link zum sehr lesenswerten Buch. Doch zunächst hat Steve Turner das Wort:</em></p>
<p align="center">&#8211; &#8212; &#8211; &#8212; &#8211; &#8211;</p>
<p>Können wir uns Christen vorstellen, die eher zum Künstler berufen sind als zum Prediger? Die nicht nur in der Kunstrichtung ihrer Wahl Eindruck hinterlassen, sondern dies auch noch so tun, dass sie Aufmerksamkeit für eine Weltanschauung erregen, die anders ist als die ihrer Zeitgenossen, eine Weltanschauung, die zum Gespräch anregt? Könnte es sein, dass Christen tatsächlich etwas zu den großen Debatten dieser Welt beizutragen haben?</p>
<p>Es ist nicht nur möglich, sondern es geschieht sogar. Ich habe ein Beispiel aus der Rockmusik gewählt, zum Teil wegen meiner Kenntnisse im Bereich der Musik, zum Teil, weil ich die beteiligten Personen kenne und ihre Geschichte mit besonderem Interesse verfolgt habe.</p>
<p>Als ich 1970 anfing, über Musik zu schreiben, wusste ich von keinem Christen, der in den höheren Ebenen des Rock gearbeitet hätte, niemand glich einem John Lennon, Jerry Garcia oder Jim Morrison. Es kursierten Gerüchte, Eric Clapton sei zum Herrn gekommen, Keith Richards wäre ein wiedergeborener Gläubiger. Keines der Gerüchte erwies sich als wahr.</p>
<p><img style="margin: 5px;" src="http://lh5.ggpht.com/_7VwaadPQjSY/Su8X1a9IrgI/AAAAAAAAFsE/POhy2I8T_rw/u2-young%5B6%5D.jpg?imgmax=800" border="0" alt="U2 1980" width="244" height="228" align="right" />Dann änderten sich die Dinge. 1980 erzählte man mir von »dieser Punk-Gruppe aus Dublin«, in der drei der vier Mitglieder Gläubige seien. Bald gab mir jemand die Bandaufnahme einer Session, bei der Bono, der Sänger und Edge, der Gitarrist, einer kleinen Gruppe von Christen ihre Vision für die Rockmusik mitteilten. Es war ziemlich außergewöhnlich. Bono las aus Jesaja 40, 3: »Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN! Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!« Er empfand, dass dieser Vers das zusammenfasste, wozu er berufen war.</p>
<p>Obwohl auch jeder Fehler, den die Band in den letzten zwanzig Jahren gemacht hat, öffentlich bekannt wurde, hat U2 sachkundig ein Gesamtwerk geschaffen, das aus den besten Traditionen der modernen Musik genährt wurde, etwas Einmaliges hinzutat und das eine Vision in sich trägt, die eindeutig in der Bibel verwurzelt ist. Mehr als jede andere Formation in der Geschichte der Rockmusik haben sie Gott, Jesus, die Bibel und eine christliche Weltanschauung auf die Tagesordnung gezwungen. Rockkritiker konnten in den 1970ern den Jesusrock ignorieren (was sie auch taten), aber sie konnten U2 nicht ignorieren; sie mussten eine Stellungnahme über die Werte, für die U2 stand, abgeben.</p>
<p>Was U2 tat, funktionierte, weil sie sowohl Respekt vor der Kunstform des Rock hatten als auch vor den Inhalten des Christentums. Ihre sich entwickelnde Weltanschauung war in ihre Kunst integriert, weil sie instinktiv wussten, wie zeitlose geistliche Wahrheiten mit jugendlichen Ängsten, Ekstasen und Idealen zusammentreffen können.</p>
<p>Es hatte schon viele große Rocksongs über die Sprachlosigkeit gegeben, aber vor »Gloria« (1981) gab es keinen, der das Thema auf das Gefühl, nicht zu wissen, wie man beten soll, ausgeweitet hatte, auf das »unaussprechliche Seufzen«, von dem Paulus im Römerbrief spricht.</p>
<p>Es hatte auch schon viele Lieder über den Wunsch nach Veränderung der Welt gegeben, aber kein Song vor »New Year’s Day« (1983) kam als Schlussfolgerung auf Bilder aus dem Matthäusevangelium und der Offenbarung.</p>
<p>In der Frühzeit der Band gab es einen Eifer, der darauf hinwies, dass sie meinten, nur mit einer großen Anzahl von spezifischen Statements über den Glauben in ihren Texten in der Rockwelt tätig sein zu dürfen. Im Hintergrund gab es die Menschen in ihrer charismatischen Gemeinde, die der Meinung waren, dass das Leben eines Rockstars im Widerspruch zum Ruf Christi, demütige Diener zu sein, stand, weil es von seiner Natur her darauf abgelegt ist, Aufmerksamkeit zu erregen. Die Band hat das nicht von vorne herein von sich gewiesen, sondern sie forschten, was Gott von ihnen wollte, während sie Songs für das Album <em>October</em> (1981) schrieben. Das erklärt den Schrei nach Leitung und das Versprechen der Unterordnung in Liedern wie »Gloria« und »Rejoyce«.</p>
<p><img style="margin: 5px;" src="http://lh6.ggpht.com/_7VwaadPQjSY/SvJcTQjqMNI/AAAAAAAAFtg/AQ5_l3tDmyM/october%5B4%5D.jpg?imgmax=800" border="0" alt="october" width="179" height="178" align="left" />Selbst zu dieser Zeit hatte Bono den Hang, Lieder zu schreiben, als wären zwei Gehirne am Werk. Vielleicht war es auch der eine Verstand, der mit zwei Ebenen der Realität beschäftigt war. Er konnte über etwas schreiben, was er im Fernsehen gesehen hatte und plötzlich war er vor dem Grab Christi; oder er schrieb über polnische Arbeiter und sein Geist landete bei der Wiederkunft Christi. In »Surrender« auf dem Album <em>War</em> (1983) scheint er über ein Mädchen auf der Straße zu schreiben, aber dann wird er abgelenkt von einem Stück Theologie des Paulus. »If I want to live, I’ve got to die to myself someday.« (Wenn ich leben möchte, muss ich eines Tages mir selbst sterben) schreibt er.</p>
<p>Diese Schichten haben den Effekt, als blicke man auf eine von diesen Hologrammpostkarten. Mit der normalen Wahrnehmung erkennen wir die glatte Oberfläche, die wir Realität nennen. Wenn wir die Karte drehen, entdecken wir eine andere Dimension, die zwar die ganze Zeit vorhanden, aber für uns unsichtbar war. Bono schaut das Alltägliche an und landet bald in den Bereichen, die nur ein Christ sehen kann. Und dann kehrt er wieder zurück.</p>
<p>Die drei christlichen Mitglieder von U2 (Bono, Edge und Larry Mullen jr.) wussten, dass im Rock Gefahren lauerten, aber sie beschlossen, lieber mit den Widersprüchlichkeiten zu leben, als aufzugeben. Sie entschieden auch, dass ihre Existenz nicht durch die Menge von Evangelium gerechtfertigt war, die sie austeilen konnten. Das Resultat war, dass U2 intensiver wurde und der Glaube natürlicher das Liederschreiben Bonos durchflutete.</p>
<p>Einige Lieder sind Übungen im Sound, oder sie experimentieren mit Worten. Bono nimmt eine Zufallsphrase wie »Hawkmoon 269« »Unforgettable Fire« oder »Shadows and Tall Trees« als Sprungbrett in eine Übung der Selbsterforschung. Der Text zu »Is That All« wurde im Studio improvisiert, nachdem die musikalische Atmosphäre geschaffen worden war.</p>
<p>Besonders der Produzent Brian Eno ermutigte die Band, nichtlineare Methoden der Kreativität auszuprobieren, anstatt vorbereitete Statements zu Songs zu verwandeln. Soundchecks und Jam Sessions wurden aufgenommen, damit neue musikalische Themen erkennbar wurden. Fehler wurden als Hinweise auf unentdeckte Ideen verwendet, anstatt sie wegzuwerfen. Ein Motto von Eno war: Ehre den Fehler als eine versteckte Absicht.</p>
<p>Es gibt eine zweite Gruppe von Liedern, die bewusster konstruiert sind und sich mit gemeinsamen menschlichen Erfahrungen beschäftigen. Es sind Liebeslieder wie »With Or Without You«, Lieder über den Tod wie »One Tree Hill« oder Lieder über Zweifel wie »The First Time«. Sie zeigen nicht immer eine offensichtlich christliche Lösung auf, weil das nicht notwendig ist. Es genügt, dem Publikum mitzuteilen, dass du genau wie die Zuhörer geliebt, Verlust erlitten, gefeiert und getrauert hast.</p>
<p>Im dritten Bereich sind die Songs, die ein biblisch erwecktes Bewusstsein zeigen. Christus zeigte sich besonders besorgt um die Schwachen, Armen, Beraubten, Entfremdeten, Ausgebeuteten und den an den Rand Gedrängten. Man kann erwarten, dass sich diese Sorge auch in der Kunst seiner Nachfolger widerspiegelt.</p>
<p>Die Auswirkungen dessen, was U2 über den persönlichen Glauben gesagt hat, wäre empfindlich gemindert worden, wenn sie nicht diese Gebote ausgelebt hätten. Ich bin überzeugt, dass ein großer Teil des Respekts, der ihnen jetzt entgegengebracht wird, dadurch entstanden ist, dass sie als Menschen angesehen werden, die zu ihrem Wort stehen. Das Evangelium erscheint den Menschen sinnvoller, wenn sie es gelebt sehen anstatt es nur als Worte zu hören.</p>
<p>U2 war Vorreiter der Einbindung von Rockmusik in globale Themen seit 1985, als sie bei Live Aid auftraten, ein Benefizkonzert für die Menschen in Äthiopien. Neben Bonos persönlichen Besuchen an Brennpunkten der Not und der Beteiligung der gesamten Band an Organisationen wie Amnesty International, Greenpeace und Jubilee 2000 hat U2 zahlreiche kraftvolle Songs veröffentlicht, die darauf abzielen, die traurige Lage der Unterdrückten und Zerbrochenen auf dieser Welt zu verstehen.</p>
<p>»Silver and Gold« war eine Reflektion über die Apartheid, »Red Hill Mining Town« trat in die Gedankenwelt einer Britischen Bergbaubevölkerung ein, deren Gruben geschlossen wurden. »Mothers of the Disappeared« erhob die Stimme für die Argentinier, die ihre Kinder während der Herrschaft der Militärjunta verloren hatten. Natürlich hätte jedes dieser Lieder von einem Ungläubigen geschrieben werden können. Aber obwohl Mitleid nicht exklusiv dem Christentum gehört, hat U2 richtig gehandelt, indem die Band diese Sorgen zu einem integralen Teil ihres Werkes gemacht hat.</p>
<p>Dann kommen wir zum Bereich, in dem wir Lieder vorfinden, die eine klare christliche Ausprägung haben, aber nicht alle losen Fäden verknüpfen. Manchmal benutzt Bono, wie schon erklärt, eine sich verschiebende Perspektive, so dass der aufmerksame Zuhörer mit etwas sehr irdischem angesprochen und dann plötzlich in etwas viel größeres hineingezogen wird.</p>
<p><img style="margin: 5px;" src="http://lh6.ggpht.com/_7VwaadPQjSY/SvJdk9YAWlI/AAAAAAAAFto/2yWZeB4zTv4/dismantle%5B5%5D.jpg?imgmax=800" border="0" alt="dismantle" width="243" height="244" align="right" /></p>
<p>Der Song »Mysterious Ways« zum Beispiel beginnt damit, dass Johnny spazieren geht. Johnny ist seit Chuck Berry der Rock-Jedermann. In diesem Song ist aber seine Schwester der Mond. (Anmerkung des Übersetzers: Im Deutschen ist der Mond männlich, im Englischen funktioniert das besser: His sister, the moon.) Dies mag uns an Franz von Assisi erinnern und sein Gebet »An den Bruder Sohn und die Schwester Mond«. Wir wissen aber auf jeden Fall, dass es nicht um Johnny B. Goode geht, und dass sein Ziel nicht die Erfüllung in Hollywood ist. Dann kommen die Zeilen: »If you want to kiss the sky / you better learn how to kneel« (Wenn du den Himmel küssen willst / dann lernst zu besser, zu knien). In »Purple Haze« hatte Jimi Hendrix die Zeile »Excuse me, while I kiss the sky!« (Entschuldige mich, solange ich den Himmel küsse.) - was als wilde psychedelische Phantasie interpretiert worden war. Könnte Bono andeuten, dass man für das ultimative transzendentale Erlebnis tatsächlich in Buße und Gebet auf die Knie gehen muss?</p>
<p>Dann kommt der Chorus, »She moves in mysterious ways« (Sie bewegt sich auf geheimnisvolle Weise), was sich auf die »Schwester Mond« zu beziehen scheint. Der Ausdruck »mysterious ways« ist jedoch ein Bezug auf die Hymne des calvinistischen Poeten aus dem 18ten Jahrhundert William Cowper: »God moves in mysterious ways / His wonders to perform« (Gott bewegt sich auf geheimnisvolle Weise, um Seine Wunder zu tun). Diese Anspielung scheint durch den Schlußchorus bestätigt zu werden: »We move through miracle days / Spirit moves in mysterious ways« (Wir bewegen uns durch Tage der Wunder / der Geist bewegt sich auf geheimnisvolle Weise).</p>
<p>In einem Interview bestätigte Bono, dass der Song mehr als eine Ebene hat. »Es ist ein Lied über Frauen oder eine Frau«, sagte er einerseits. An anderer Stelle sagte er, dass das Lied etwas mit seinem Glauben zu tun hat, »der Heilige Geist habe feminine Eigenschaften«. In der Vorstellungskraft eines Christen deutet das Sichtbare auf das Unsichtbare.</p>
<p>Manchmal scheint Bono in einem bestimmten Kapitel oder Buch der Bibel förmlich zu baden, um dann ein Rock-Update zu schreiben. Das Lied »40« ist beinahe wörtlich aus dem Psalm 40 übernommen, »Fire« nimmt seine Bildersprache aus der Offenbarung. »With a Shout« lässt die Schlacht um Jericho wieder auferstehen und »The Wanderer«, gesungen von Johnny Cash (einem angemessen vom Leben gesättigten Gläubigen) auf dem Album <em>Zooropa</em> (1993) war Bonos Fünf-Minuten-Version des Buches Prediger, ursprünglich unter dem Titel »The Preacher« geschrieben.</p>
<p>Nicht alles biblisch inspirierte Material ist erbaulich. Eine der Lektionen, die Bono aus den Psalmen gelernt hat, ist die, dass es zulässig ist, mit Gott zu streiten. Es gibt Zeiten, in denen sich der Christ genauso niedergeschlagen fühlt wie jeder andere Mensch, aber anstatt sich umzubringen oder zu betrinken, schreit er zu Gott, in dem Bewusstsein, dass Gott die Angewohnheit hat, zurück zu schreien.</p>
<p>Manchmal scheint dieses Streitgespräch in Bonos eigener Stimme aufzutauchen - der Christ, der nach einer Erklärung ruft - manchmal erscheint es mit der Stimme verschiedener desillusionierter und verletzter Menschen. Lieder wie »If God Will Send His Angel« (Wenn Gott seinen Engel schicken wird), in dem es heißt »God has got his phone off the hook babe / Would he pick it up if he could?« (Gott hat seinen Telefonhörer nicht aufgelegt / würde er den Anruf entgegennehmen, wenn er könnte?) und »mofo«, in dem es heißt »Lookin’ for to fill that God shaped hole« (Ich versuche, dass gottförmige Loch zu füllen) sind wie Psalmen der Straße, Gebete von Menschen, die kaum wissen, wie man betet.</p>
<p>»Drowning Man«, ein Lied aus dem Album <em>War</em>, dreht den Prozess um. Es schreit kein Mensch nach Gott, sondern Gott ruft nach dem Menschen, bietet eine Hand der Freundschaft an.</p>
<p>Die überzeugendste Anziehungskraft des Christentums war für Bono als Teenager die Vorstellung, dass Gott an ihm interessiert war. Nicht ein Gott, sondern Gott. »Worauf sollen wir diese Beziehung gründen?«, fragte er. »Die Beziehung muss mit dem Vater anfangen und dann mit Christus bestehen, dem Sohn des Vaters.«</p>
<p><img style="margin: 5px;" src="http://lh6.ggpht.com/_7VwaadPQjSY/SvJcT0aUlgI/AAAAAAAAFts/ZfdzV_vkmKo/cant%20leave%20behind.jpg?imgmax=800" border="0" alt="cant leave behind" width="179" height="178" align="left" />Durch das Album <em>All That You Can</em><em>’t Leave Behind</em> zieht sich ein Thema, das den Ewigkeitstest besteht: Was bleibt zurück, wenn wir sterben, und was können wir mit uns nehmen? Das Albumcover zeigt die vier Mitglieder der Gruppe stehend im Flughafengebäude. Es wird ein Gefühl erweckt, das uns überkommt, wenn wir fliegen und - wie flüchtig auch immer - mit dem Gedanken spielen: Was wäre, wenn dies unser letzter Flug ist? Auf die CD ist ein Bild von einer Frau und einem Kind gedruckt, auf dem Cover aus der Entfernung zu sehen, verwischt und eine Reminiszenz an Kinobilder von todesnahen Erfahrungen, von Menschen, die in eine unbekannte Zukunft gehen.</p>
<p>Das Lied »Walk On«, aus dem der Albumtitel stammt, scheint sich auf 1. Korinther 13 und die Lehre, dass von allen Gaben, die wir besitzen, nur die Liebe über den Tod hinaus bestehen wird, zu beziehen. »The only baggage you can bring is all that you can’t leave behind.« (Das einzige Gepäck, das du mitnehmen kannst ist all das, was zu nicht zurücklassen kannst.)</p>
<p>Auf dem gleichen Album dreht sich der Song »Grace« um das, was der Titel (Gnade) vermuten lässt: Ein »Gedanke, der die Welt verändert hat«, wie der Text erklärt. Bono malt ein Bild der Gnade als eine weibliche Person, die »Schönheit aus hässlichen Dingen macht«. »Grace, she takes the blame, she covers the shame, removes the stain. It could be her name.« (Gnade, sie nimmt die Schuld, sie bedeckt die Schande, entfernt den Fleck. Es könnte ihr Name sein.)</p>
<p>Das bringt uns zu dem Bereich der Lieder, die eine offensichtliche Botschaft haben. Wie geht eine Rockband mit dem völlig unmodernen Thema des Kreuzes um? Es scheint, dass U2 wegen der aufregenden Musik und der Stärke ihrer Vision in der Lage war, Dinge zu erreichen, die schwächere, weniger phantasievolle Künstler niemals hätten schaffen können.</p>
<p>»Sunday Bloody Sunday« (der Titel »Sonntag, blutiger Sonntag« bezieht sich auf den Tod von Irischen Demonstranten durch britische Truppen im Jahr 1972) bewegt sich von einigen generellen Grübeleien über gewalttätige Konflikte zu den Ursachen (the trenches dug within our hearts - die Schützengräben, die in unseren Herzen ausgehoben wurden) und dann zur letztendlichen Lösung (The real battle just begun to claim the victory Jesus won on Sunday bloody Sunday - Der wahre Kampf hat erst begonnen, den Sieg in Anspruch zu nehmen, den Jesus gewonnen hat am Sonntag, blutigen Sonntag). So wird in diesem Lied aus dem Blut das Blut Christi und der Sonntag wird zum Ostersonntag.</p>
<p>»Pride (In the Name of Love)« endet mit der Ermordung von Martin Luther King jr., aber der Anfang dreht sich um Jesus Christus. Wen sonst kennen wir, der im Namen der Liebe kam, der kam, um gerecht zu machen, der sich der Gewalt entgegenstellte und mit einem Kuss betrogen wurde? Die Verbindung mit King illustriert die Kontinuität der friedlichen Revolution und den mächtigen Schatten, den Christus über die Geschichte geworfen hat.</p>
<p>Die Kompositionen der Gruppe sind reifer geworden und die Anknüpfungspunkte wurden feiner. »Until the End of the World« könnte in einer Bar handeln, wenn man nicht aufmerksam zuhört; tatsächlich spielt die Handlung in Gethsemane. Es ist ein Lied, das in der Stimme des Judas Ischariot geschrieben ist, irgendwo zwischen seinem Verrat und seinem Selbstmord.</p>
<p>»When Love Comes to Town«, ein Experiment mit dem Blues, fängt konventionell genug an, aber am Schluss wissen wir, dass die Liebe, die da in die Stadt kommt (oder gekommen ist) die Liebe Christi ist. Der Erzähler im letzten Vers ist ein Römischer Soldat, der um die Kleider Christi gewürfelt hat und der »gesehen hat, wie die Liebe den tiefen Spalt überwunden hat«.</p>
<p>»I Still Haven’t Found What I’m Looking For« ist ein bewusstes Gegengift gegen die Sorte selbstzufriedener Kunst, die behauptet, alles in unserem Leben könne durch ein schnelles Gebet des Glaubens in Ordnung gebracht werden. Wir leben zwischen zwei großen Ereignissen - dem Kreuz und dem Kommen des Reiches Gottes - und als solche leben wir in einem Spannungsfeld. Wir sind nicht mehr so kaputt wie wir vorher waren, aber wir sind noch nicht so in Ordnung, wie wir sein werden. Das Lied ist kompromisslos über das, was Christus bereits bewirkt hat:</p>
<p>»You broke the bonds, loosed the chains, carried the cross, of my shame, you know I believe it.« (Du hast die Fesseln zerbrochen, die Ketten gelöst, das Kreuz meiner Schande getragen, du weißt, dass ich es glaube.)</p>
<p>Über das, was Christus eines Tages bewirken wird, ist das Lied auch eindeutig: »I believe in the kingdom come, when all the colours will bleed into one.« (Ich glaube an das Kommen des Königreiches, wenn alle Farben in eine zusammenlaufen werden.)</p>
<p>Aber gleichzeitig ist sich Bono der Widersprüche und Kompromisse bewusst. Er kann mit der Zunge eines Engels reden und trotzdem noch die Hand eines Teufels ergreifen. Er ist am Gipfel angekommen, aber er rennt immer noch.</p>
<p>Bono: »Die Leute erwarten, dass du als Gläubiger alle Antworten hast, wenn du in Wirklichkeit nichts hast außer einer neuen Menge Fragen&#8230; Ich glaube, dass der Erfolg von »I Still Haven’t Found What I’m Looking For« daran liegt, dass es nicht bejahend im traditionellen Sinne eines Gospelsongs ist. Es ist ruhelos, aber dennoch ist da irgendwo reine Freude enthalten.«</p>
<p><img style="margin: 5px;" src="http://lh3.ggpht.com/_7VwaadPQjSY/Su8X14UkXfI/AAAAAAAAFt0/HsnqiFqwJC8/u2-2009.jpg?imgmax=800" border="0" alt="U2 2009 - The Edge und Bono" width="377" height="260" align="right" />U2s Einfluss war und ist beachtlich. Die Band hat nicht nur Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik gehabt, sondern sie war auch eine führende Kraft in der jungen Renaissance der Irischen Kultur. Bonos persönliche Kraft, die für einen Rockstar ungewöhnlich ist, erstreckt sich weit über die Grenzen des Rock hinaus. Als der frisch bekehrte 20jährige im Jahr 1980 der kleinen charismatischen Gemeinde seine Vision mitteilte, hätte er sich nicht träumen lassen, dass man ihn eines Tages bitten würde, das Vorwort für eine Taschenbuchausgabe der Psalmen zu schreiben, und dass man ihn rufen würde, den Papst zu überreden, eine Rolle beim Schuldenerlass für die Dritte Welt zu übernehmen, oder dass er den Jahreswechsel mit dem amerikanischen Präsidenten feiern würde.</p>
<p>Die ursprüngliche Vision der Band war, »einen Weg für den Herrn zu bereiten«, und ich glaube, dass ihnen das gelungen ist, indem sie wichtige Anliegen des Christentums auf die Tagesordnung der Welt gesetzt haben. Sie sind nicht nur zu einem Vorbild für christliche Künstler, die sich nicht auf den engen Markt der christlichen Musiklandschaft beschränken wollen, geworden, sondern sie haben es für jedermann in der Rockmusik akzeptabel gemacht, über Gott, Jesus und die Erlösung zu reden und zu singen.</p>
<p align="center">&#8212; &#8212; &#8212; &#8212; &#8212; &#8212;</p>
<p><a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=47&amp;products_id=58" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" src="http://www.down-to-earth.de/images/turner-imagine.jpg" border="0" alt="" width="158" height="240" /></a><br />
<em>Im Buch »Imagine« geht es nicht nur um Musiker, sondern Steve Turner erlaubt Einblicke in viele Bereiche der Kunst, von Malerei über Schriftstellerei, Tanz, und andere bis zur Filmkunst. Mehr zum Buch und Bestellmöglichkeit hier:</em> <strong><a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=47&amp;products_id=58" target="_blank">Steve Turner – Imagine, Verlag Down to Earth</a></strong></p>
<p><em>P.S.: Bilder von U2.com</em></p>
<p><em>P.P.S.: Dieser Beitrag ist zuerst erschienen bei </em><em><a href="http://gjmatthia.blogspot.com" target="_blank">Günter J. Matthia</a></em><em>, dem Übersetzer des Buches.</em></p>
<div><em><br />
</em></div>
</div>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fglauben-spiritualitaet%2Fsteve-turner-das-beispiel-u2%2F2009-11-05%2F', 'Steve+Turner%3A+Das+Beispiel+U2')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Fglauben-spiritualitaet%2Fsteve-turner-das-beispiel-u2%2F2009-11-05%2F', title: '+Steve+Turner%3A+Das+Beispiel+U2+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sinnvolle Weihnachtsgeschenke</title>
		<link>http://lesbar.down-to-earth.de/rezensionen/sinnvolle-weihnachtsgeschenke/2009-11-01/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenther</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Manchmal sucht man zum Weihnachtsfest (nicht nur, sondern auch) nach Geschenken, die nicht gleich die Welt kosten und dennoch mehr sind als eine Tafel Schokolade oder ein Paar Socken.
Kerstin Hack bietet in ihrem Verlag Down to Earth mit dem  Quadro-Format (4 Euro) und den Impulsheften (2 Euro) genau das Richtige für solche Fälle. Manches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sucht man zum Weihnachtsfest (nicht nur, sondern auch) nach Geschenken, die nicht gleich die Welt kosten und dennoch mehr sind als eine Tafel Schokolade oder ein Paar Socken.</p>
<p>Kerstin Hack bietet in ihrem Verlag Down to Earth mit dem  Quadro-Format (4 Euro) und den Impulsheften (2 Euro) genau das Richtige für solche Fälle. Manches Produkt habe ich schon  rezensiert, was mir als Lektor des Verlages natürlich realtiv leicht fällt.  (Lektoren und Übersetzer kennen ein Buch besser als der Autor, sagt man  gelegentlich in Fachkreisen.)</p>
<p>Hier nun als kleine Entscheidungshilfe  meine persönliche (und sicher sehr subjektive) »Best of Down to Earth« Liste, was die Impulshefte und Quadros  betrifft:</p>
<ul>
<li><span>Platz 10</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=202" target="_new"><span>Marcus Splitt:  Entscheiden</span></a> - Das Heft verspricht keine Patentrezepte. Statt dessen  gibt es Impulse, wie jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten und Begabungen  die richtigen Entscheidungen finden könnte - und was mit falschen Entscheidungen  zu tun ist.</li>
<li><span>Platz 9</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=220" target="_new"><span>Kerstin Hack:  Glaubensfragen</span></a> - Keine leicht bekömmliche Kost, diese Glaubensfragen.  Sondern Wachmacher und Aufreger, Nadelstiche und Ruhestörungen für den frommen  Dornröschenschlaf. Wer weiterschlafen will: Bitte nicht lesen! <span>[<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2008/02/glaubensfragen.html" target="_new">Meine Rezension</a>]</span></li>
<li><span>Platz 8</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=61&amp;products_id=278" target="_new"><span>Roland Allen / Kerstin Hack:  Gemeinden gründen</span></a> - Kein Gehalt für den Pastor? Na so was! Keine  Aufsicht durch die Mutterkirche? Unerhört! Kein Glaubenskurs vor der Taufe? Aber  hallo! Wo gibt es denn so was? Bei Paulus!</li>
<li><span>Platz 7</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=61&amp;products_id=247" target="_new"><span>Kerstin Hack:  Swing-Quadro</span></a> - Leben oder gelebt werden, Alltagstrott oder Ausbruch,  Langeweile oder Abenteuer? Wer wissen möchte, ob es womöglich jenseits der  grauen Routine noch etwas anderes gibt, wird hier fündig.</li>
<li><span>Platz 6</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=280" target="_new"><span>Kerstin Hack: Spurensuche</span></a> - Ein herrlich unfrommer Text über ein frommes Thema: Gott. Gott selbst ist ja  überhaupt nicht fromm. Er lässt sich auch ganz woanders finden, als in Kirchen  und Gemeinden. Vorzugsweise sogar.</li>
<li><span>Platz 5</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=274" target="_new"><span>Thorsten Huith: Kreativ  leben</span></a> - Manche Zeitgenossen bilden sich ein, nicht kreativ sein zu  können und verkommen dann vor der Mattscheibe mit RTL und Pro7 und Sat1.  Vermutlich lesen sie nicht. Wenn doch: Zugreifen und anders leben lernen!</li>
<li><span>Platz 4</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=223" target="_new"><span>Kerstin Hack: Krisen</span></a> -  Jede Krise bietet auch die Chance, Dinge anders, neu und besser zu machen. Man  muss nur erst mal begreifen, dass Krise nicht Katastrophe heißt. Hierbei kan  dieses Heft hilfreich unterstützen. <span>[<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2008/04/kerstin-hack-krisen.html" target="_new">Meine Rezension</a>]</span></li>
<li><span>Platz 3</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=57&amp;products_id=266" target="_new"><span>Kerstin Hack: Natürlich  wachsen</span></a> - Mancher Mitmensch scheint zu glauben, er sei schon reif  geboren und könne nun so bleiben, wie er ist. Für solche Personen ist das Heft  denkbar ungeeignet. Allen anderen nimmt die Lektüre den falschen Leistungsdruck.  <span>[<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2009/03/wohltuend-naturlich-wachsen.html" target="_new">Meine Rezension</a>]</span></li>
<li><span>Platz 2</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=41&amp;products_id=272" target="_new"><span>Damaris Graf: Gut  kommunizieren</span></a> - Es gelingt der Autorin, die sich übrigens durch einen  ausgesprochen lebendigen und daher gut lesbaren Stil auszeichnet, das Sachthema  geradezu unterhaltsam zu machen, ohne dass es dabei verflachen würde.<span>[<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2009/04/damaris-graf-gut-kommunizieren.html" target="_new">Meine Rezension</a>]</span></li>
<li><span>Platz 1</span>: <a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=41&amp;products_id=276" target="_new"><span>Harald Sommerfeld: No More  Blues</span></a> - Eine Lektüre für Christen, damit sie weniger frömmeln und  muffeln und für Nichtchristen, damit sie muffelnde und frömmelnde Christen nicht  für exemplarische Vertreter ihrer Gattung halten. Das Quadro aller Quadros.  <span>[<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2009/05/harald-sommerfeld-no-more-blues.html" target="_new">Meine Rezension</a>]</span></li>
</ul>
<p>Ich wünsche viel Spaß beim Verschenken oder sich selbst Gönnen.</p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fsinnvolle-weihnachtsgeschenke%2F2009-11-01%2F', 'Sinnvolle+Weihnachtsgeschenke')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fsinnvolle-weihnachtsgeschenke%2F2009-11-01%2F', title: '+Sinnvolle+Weihnachtsgeschenke+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Günter J. Matthia: Rezension zu »Glaubensfragen«</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 04:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenther</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Denkan]]></category>

		<category><![CDATA[Fragen]]></category>

		<category><![CDATA[Glauben]]></category>

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		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragen bewegen. Es wäre falsch zu vermuten, dass der Sinn aller Fragen darin besteht, Antworten zu erhalten. Häufig besteht er vor allem darin, uns innerlich in Bewegung zu bringen und Dinge aus neuer Perspektive zu sehen.
Kluge Sätze, die den einleitenden Gedanken eines Impulsheftes aus dem Down-to-Earth-Verlag entnommen sind. Es geht in diesem Heft nicht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img class="alignright" style="margin: 5px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_7VwaadPQjSY/R7GhAUxvToI/AAAAAAAACZ8/1gYNCWCfY6s/s200/glaubensfragen.jpg" alt="" width="200" height="199" />Fragen bewegen. Es wäre falsch zu vermuten, dass der Sinn aller Fragen darin besteht, Antworten zu erhalten. Häufig besteht er vor allem darin, uns innerlich in Bewegung zu bringen und Dinge aus neuer Perspektive zu sehen.</p></blockquote>
<p>Kluge Sätze, die den einleitenden Gedanken eines Impulsheftes aus dem Down-to-Earth-Verlag entnommen sind. Es geht in diesem Heft nicht um Antworten, sondern um Fragen. Um Fragen, die sich jeder von uns schon gestellt haben mag, aber auch um solche, auf die man nicht so leicht kommt.</p>
<p>Manche Fragen, die ich in diesem Heft gefunden habe, sind sehr persönlicher Natur:</p>
<ul>
<li>Was war dein albernster Versuch, Jesus zu beeindrucken?</li>
<li>Welche ausgebliebene Gebetserhörung war für dich am schwersten zu verkraften? Was hat sich dadurch für dich verändert?</li>
</ul>
<p>Manche Fragen kann ich nicht beantworten:</p>
<ul>
<li>Wenn du deine Beziehung zu Jesus mit einem Tanz vergleichen würdest – welcher Tanz wäre es?</li>
<li>Wenn du Gottes Liebe mit einer Pflanze vergleichen würdest – welche wäre das?</li>
</ul>
<p>Manche Fragen lösen umfangreiche Denkprozesse bei mir aus:</p>
<ul>
<li>Wenn du eine Passage aus der Bibel streichen könntest – welche würdest du wählen?</li>
<li>Was könnte Jesus bei christlichen Treffen langweilen?</li>
</ul>
<p>Das Heft ist, wie die gesamte Impulsreihe übrigens, mit passenden Fotos und Graphikelementen sowie klugen Zitaten liebevoll und professionell gestaltet, Inhalt und Optik machen gleichermaßen deutlich, dass die 2 Euro, die das Heft kostet, eine gute Investition in das persönliche Glaubensleben sind. Auch für Gespräche im Hausbibel- oder sonst einem Gesprächskreis finden sich reichlich Denkanstöße.</p>
<p><strong>Mein Fazit</strong>: Es lohnt sich auf jeden Fall, sich als Gruppe oder Einzelner immer wieder mit den Fragen zu beschäftigen, die Kerstin Hack in diesem Heft gesammelt hat. Auch, wenn manche Frage ohne Antwort bleiben mag. Oder gerade deshalb?<br />
<span><br />
Kerstin Hack: Glaubensfragen - Impulse, Jesus neu zu entdecken<br />
32 Seiten, 2 Euro.<br />
Verlag Down to Earth, Berlin<br />
Erhältlich direkt bei Down to Earth <a href="http://www.down-to-earth.de/index.php?osCsid=d7a6c13d0a3ea43564e98aecc446d4be" target="_new">im Shop</a>.</span></p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fgunter-j-matthia-rezension-zu-%25c2%25bbglaubensfragen%25c2%25ab%2F2009-10-01%2F', 'G%C3%BCnter+J.+Matthia%3A+Rezension+zu+%C2%BBGlaubensfragen%C2%AB')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fgunter-j-matthia-rezension-zu-%25c2%25bbglaubensfragen%25c2%25ab%2F2009-10-01%2F', title: '+G%C3%BCnter+J.+Matthia%3A+Rezension+zu+%C2%BBGlaubensfragen%C2%AB+' })"/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Günter J. Matthia: Renzension zu »Natürlich wachsen«</title>
		<link>http://lesbar.down-to-earth.de/rezensionen/gunter-j-matthia-renzension-zu-%c2%bbnaturlich-wachsen%c2%ab/2009-09-17/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 04:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>guenther</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Leid]]></category>

		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

		<category><![CDATA[Reife]]></category>

		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Kerstin Hack, meine Freundin und Autoren-Kollegin, hat ihrer stetig wachsenden und erfolgreichen Serie von Impulsheften einige wohltuende Werke hinzugefügt. Bei diesem Exemplar geht es um Reife und Unreife, vor allem darum, wie man natürlich - also unverkrampft und ohne Zwangsvorstellungen - wachsen kann. Ein interessantes Thema, denn wer aufhört, zu wachsen, zu reifen, der hört [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="margin: 5px;" src="http://www.down-to-earth.de/images/Natuerlich-wachsen.jpg" alt="" width="240" height="240" />Kerstin Hack, meine Freundin und Autoren-Kollegin, hat ihrer stetig wachsenden und erfolgreichen Serie von Impulsheften einige wohltuende Werke hinzugefügt. Bei diesem Exemplar geht es um Reife und Unreife, vor allem darum, wie man natürlich - also unverkrampft und ohne Zwangsvorstellungen - wachsen kann. Ein interessantes Thema, denn wer aufhört, zu wachsen, zu reifen, der hört auf zu leben.</p>
<p>Das Heft hebt sich wohltuend von anderer Lektüre, die ich zum Thema »Reife« schon gelesen habe, ab. Häufig begegnete ich in anderen Ratgebern irgendwelchen Anleitungen, wie durch sogenannte Reife Probleme, Leid, Schwierigkeiten umgangen werden können (was natürlich in der Regel Unfug ist). »Natürlich wachsen« zeigt dagegen unter anderem, wie man mit schweren Erfahrungen umgeht, anstatt eine heile Welt vorzugaukeln:</p>
<blockquote><p>Auch reife Menschen erleben Leidvolles. Im Kontrast zu unreifen Menschen bewerten sie Krisen jedoch nicht als »Ungerechtigkeit des Schicksals«, sondern als unvermeidlich im Leben und als wichtig für die eigene Entwicklung. Sie leugnen Schweres nicht, sondern nehmen es an und gestalten das Leben damit weiter.</p></blockquote>
<p>Man wird angeregt darüber nachzudenken, was die größten Krisen im eigenen Leben waren, und welche Stärke in oder durch diese Krisen entwickelt werden konnte.</p>
<p>Wachsen kann und sollte der Mensch auf ganz verschiedenen Gebieten. Wie wäre es mit einem Wandel von der (kleinkindgemäßen) Ich-Bezogenheit hin zu einem Blick für die Bedürfnisse anderer Menschen?</p>
<blockquote><p>Ein reifer Mensch erlebt sich selbst als derjenige, der am meisten beschenkt wird, wenn er mit dem, was er hat und kann, das Leben anderer bereichert. Er ist auf angenehme Art und Weise selbstlos und gleichzeitig ganz bei sich selbst. Er erlebt tiefe Erfüllung dabei, das auszudrücken und zu geben, was er hat. Er erwartet keinen Dank, sondern ist durch das Geben selbst am meisten beschenkt.</p></blockquote>
<p>Dieses Impulsheft regt an zum Überdenken des Lebens, aber auf eine wohltuende, entspannende Weise. Statt 10-Schritte-zur-Reife-Anleitungen, die im wirklichen Leben des Lesers vermutlich versagen würden, gibt es <span>Impulse </span>(nomen est omen), stellt Alternativen vor und lädt so den Leser ein, ganz natürlich, im eigenen Tempo, in der eigenen Situation, zu wachsen und zu reifen.</p>
<p><span><strong>Mein Fazit:</strong></span> Empfehlenswert, und angesichts des Preises von nur 2 Euro geradezu ein »must-have« (man verzeihe mir ausnahmsweise den Anglizismus).</p>
<p>Hier geht es direkt zum Impulsheft: »<a href="http://www.down-to-earth.de/product_info.php?cPath=41&amp;products_id=266" target="_new">Impulsheft Nummer 30 - Natürlich wachsen</a>«</p>
<div id="st0000000001" class="st-taf"><script src="http://taf.socialtwist.com:80/taf/js/shoppr.core.js?id=0000000001"></script><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://tellafriend.socialtwist.com:80/wizard/images/tafbutton_blue16.png" onmouseout="hideHoverMap(this)" onmouseover="showHoverMap(this, '0000000001', 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fgunter-j-matthia-renzension-zu-%25c2%25bbnaturlich-wachsen%25c2%25ab%2F2009-09-17%2F', 'G%C3%BCnter+J.+Matthia%3A+Renzension+zu+%C2%BBNat%C3%BCrlich+wachsen%C2%AB')" onclick="cw(this, {id:'0000000001',link: 'http%3A%2F%2Flesbar.down-to-earth.de%2Frezensionen%2Fgunter-j-matthia-renzension-zu-%25c2%25bbnaturlich-wachsen%25c2%25ab%2F2009-09-17%2F', title: '+G%C3%BCnter+J.+Matthia%3A+Renzension+zu+%C2%BBNat%C3%BCrlich+wachsen%C2%AB+' })"/></div>]]></content:encoded>
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