Kerstin Hack: Endlich schmerzfrei – Die Geschichte einer Heilung

1981 stürzt Kerstin Hack beim Schulsport. 27 Jahre später macht ihr die Halswirbelsäule noch immer Probleme. Blitzheilung im Segnungsgottesdienst? Fehlanzeige! Dafür kommt die Besserung in kleinen Schritten. Kerstin Hack erzählt die Geschichte ihrer Heilung.

Winter 1981
Beim Schulsport greift die Hilfestellung nicht richtig. Ich stürze kopfüber vom Stufenbarren und lande unglücklich auf der Halswirbelsäule. Anschließend habe ich über Monate hinweg extreme Schmerzen in den Armen. Der Arzt diagnostiziert Sehnenscheidenentzündung und Rheuma und behandelt mich entsprechend. Ein Gips an jedem Arm soll den Arm beruhigen. Es nützt nichts. Eine Linderung tritt erst Monate später ein, als ein anderer Arzt feststellt, dass sich bei dem Sturz offensichtlich drei Halswirbel verschoben haben. Er verschiebt sie an die richtige Position, die Schmerzen nehmen daraufhin ab. Hals, Nacken und Rücken bleiben aber über Jahre hinweg Problembereiche meines Körpers, die immer wieder Schmerz verursachen – trotz Sport und Krankengymnstik und immer mal wieder auch Gebet um Heilung.

Es geht mir nicht schlechter – oder eigentlich viel besser – als vielen anderen. Doch das Wissen darum, dass es anderen Menschen noch viel schlechter geht, tröstet nicht wirklich: Meine Schmerzen sind meine Schmerzen. Sie begleiten mich – meist täglich.

Mai 2008
Ein Orthopäde stellt bei einer Routineuntersuchung eine starke Unbeweglichkeit in der Halswirbelsäule fest und schickt mich zur Untersuchung ins Kernspind. Ergebnis: Bei dem Unfall damals habe ich offensichtlich zwei Bandscheiben zerstört, was zu einer chronische Entzündung des Rückenmarks – und damit auch zu chronischen Schmerzen und Verspannungen führte. Gegen die Entzündung spritzt er mir Cortison. Das soll Schmerzen lindern und entspannen.

Am Abend erzähle ich im Hauskreis davon – eine Freundin betet für mich: „Herr nimm Kerstin das Gefühl, dass es ihre Schuld war, dass sie so lange Schmerzen hat.“ Ich fange spontan an ganz tief zu Weinen. Ich hatte gar nicht realisiert, wie tief die Schuldgefühle in mir steckten. „Wenn du nur richtig am Schreibtisch sitzt, wenn du dich nur bewegst, wenn du nur dies oder jenes tust, dann hast du keine Rückenschmerzen mehr.“ Aber: Ich hatte immer Rückenschmerzen. Folglich habe ich jahrelang geglaubt: Es liegt an mir. Wenn in Segnungsgottesdiensten für andere gebetet wurde und sie Linderung oder gar Heilung erfuhren und Gottes Handeln – mal wieder – spurlos an mir vorüber ging, dachte ich ähnlich: Irgendwas an mir ist falsch, sonst hätte ich die Probleme nicht. Ich spüre erst jetzt, wie tief diese falschen Schuldgefühle in mir sitzen und wie stark sie mich belastet und geprägt haben.

Zu hören: „Es ist nicht deine Schuld, dass du Schmerzen hast!“ berührt, entlastet und befreit mich tief.

balancekreiselZwei Wochen später
Die Schmerzen nehmen ab. Jahrelang lang fand ich Sport lästig und anstrengend. Immer tat mir etwas weh. Ich fühlte mich steif und unbeweglich. Jetzt, wo die Schmerzen abnehmen, macht Sport mir tatsächlich Spaß. Umso mehr Sport ich mache, umso mehr nehmen die Schmerzen ab. Ich erkenne mich selbst kaum wieder.

Vier Wochen später
Ich habe es mit dem Sport übertrieben. Jetzt tut mir einiges wieder stark weh. Aua.

Juni
Weil ich früher fast ständig Schmerzen habe, habe ich kaum bemerkt, welche Haltungen und Bewegungen mir gut tun, welche mich belasten. Ich lerne meinen Körper ganz neu kennen. Ich lese von übernatürlichen Heilungen und erwische mich bei dem Gedanken: Ich will gar nicht, dass Gott mich gleich heilt – ich will erst einmal lernen, wie ich gut mit mir umgehen kann. Aber dann hätte ich gegen eine vollständige Wiederherstellung der Bandscheiben nichts einzuwenden!

Ich empfinde, dass Gott mir sagt, dass sich die Heilung meines Körpers auch auf meine Seele auswirken wird, dass zunehmende physische Sicherheit und Leichtigkeit der Bewegung den stabilen Rahmen schafft, den ich brauche, um Inneres anzugehen, was ich bisher nicht lösen konnte. Klingt spannend.

Im Rahmen meiner Coachingpraxis habe ich auch selbst regelmäßig selbst Supervsion. Mein Supervisor ist begeistert, von meinem fortschreitenden Heilungsprozess und kommentiert: „Das ist ja, als würde dir das Leben neu geschenkt. Das musst du feiern.“ Ich beschließe, dass ich ein Fest machen will, wenn die Schmerzen ganz oder weitgehend weg sind.

Ich mache fast täglich Sport, fahre viel Inliner, gehe zum Kraft- und Fitnesstraining. Ich hätte nichts dagegen, wenn ein kleines Winterpölsterchen verschwinden würde.

Mitte Juni
Heute bin ich Nachts mit Schmerzen aufgewacht. Ein Wirbel in der Lendenwirbelsäule hatte sich verschoben und zu einer Fehlstellung des Beckens geführt hat. Die falsche Stellung hat wiederum ziehende Schmerzen ausgelöst. Ein Physiotherapeut hat den Wirbel wieder an die richtige Stelle geschoben, aber offensichtlich scheint mein Körper nun Schwierigkeiten mit der Umstellung zu haben. Alles rebelliert…

Ich entdecke Muskeln an mir, die ich noch nicht kannte und die bisher nicht zu sehen waren. Spannend! Gleichzeitig spüre ich, wie schutzlos und verletzlich ich mich fühle. Richtig stark ist mein Körper noch immer nicht.

So viele Komplimente wie in der letzten Zeit habe ich schon lang nicht mehr bekommen. Leute kommentieren, wie frisch und gut ich aussehe. Eine Freundin, die mich seit drei Monaten nicht gesehen hat, sagte, sie hätte mich fast nicht erkannt, weil ich so viel jünger aussah. In einem Laden, den ich mit Inlineren berolle, bezeichnet mich der 25-Jährige Verkäufer als „Roller-Girl“. Das geht mir mit meinen 41 Lebensjahren runter wie Öl.

Ich arbeite intensiv daran, in meinem Verlag viele Routineprozesse zu automatisieren, damit ich mehr Freiräume habe, mich um wichtigere Dinge zu kümmern, Sport zu machen, das Leben zu genießen und Menschen zu begleiten. Es ist harte Arbeit, aber macht auch viel Spaß. Ich gestalte und räume mir Lasten vom Rücken. Ich habe sogar die Energie einige längst fällige Renovierungsprozesse in Angriff zu nehmen und genieße die sichtbaren Veränderungen.

Eine Freundin, die eine Ausbildung zur Fitnesstrainerin macht, schenkt mir in den nächsten Wochen eine Stunde persönliches Training, um mir zu helfen, Haltung zu verbessern und die richtigen Muskeln aufzubauen. Ich habe ihr in den letzten Jahren durch intensives Coaching häufig den Rücken in schwierigen Lebensphasen gestärkt – jetzt beschenkt sie mich, da wo ich Hilfe brauche! Wie schön!

Juli
LiegeradIch habe mir einen Traum erfüllt und ein Liegerad gekauft. Es ist herrlich entspannend. Anders als bei einem herkömmlichen Fahrrad fährt man nicht mit dem Kopf halb nach unten und einem überstreckten Nacken sondern total entspannt mit Panoramablick – ich sehe viel mehr, obwohl man etwas tiefer sitzt. Bei Fahrten durch eine so spannende und inspirierende Stadt wie Berlin ist das Gold wert! Ich liebe es.

Ich beobachte, dass ich mich ständig, etwa 100 Mal am Tag falsch bücke, mich zur rechten Seite neige, statt in die Knie zu gehen. Kein Wunder, dass die Lendenwirbelsäule steif ist. Da habe ich mir was richtig Doofes angewöhnt, was ich mir nur mühsam wieder abgewöhnen kann.

Ich bin Gott dafür dankbar, dass ich mir bei dem Sturz vom Stufenbarren nicht die Wirbelsäule gebrochen habe. Trotzdem kommen, häufig, wenn ich bete, Schmerz und Tränen hoch: 25 Jahre Schmerzen, Unbeweglichkeit, Lebenseinschränkung, die zumindest zum Teil vermeidbar gewesen wären – ich freue mich über die Veränderungen, die ich erlebe, aber trauere auch über das verlorene Leben und die Lebensqualität, die ich durch die Schmerzen vermisst habe.

Ich bin mit einer Freundin in einer phantastischen Tanzaufführung im Opernhaus und klatsche, was das Zeug hält – und stelle erstaunt fest, dass mir zwar die Handflächen weh tun, aber anders als früher nicht mehr die Schultern, die sonst schon nach kurzer Klatschzeit schmerzten. Ich freue mich über diesen Fortschritt.

August
Der Physiotherapeut, der mich behandelt ist begeistert: ich habe viel weniger Blockaden, mein Körper ist entspannter und mein Gewebe fester geworden. Toll! Gleichzeitig erklärt er mir, dass bei mir Darm und Gebärmutter beide sehr angespannt sind – was zu den Rückenschmerzen beiträgt. So ein Frust. Ich dachte, ich kriege das mit dem Rücken durch viel Bewegung gelöst – und jetzt sind da zwei neue Baustellen. Ich bin richtig frustriert.

In der folgenden Nacht träume ich, dass ich mit gutem Tempo einen Marathon laufe und bei Regen eine bergige Strecke bewältigen muss. So fühlt sich das an: Marathon und jetzt auch noch zwei zusätzlich erschwerende Faktoren.

Am Sonntag Abend ruft eine Freundin mich an, von der ich nur alle paar Monate mal etwas höre: „Kerstin, du gehst mir seit einer halben Stunde nicht aus dem Kopf. Wie geht es dir!“ Ich erzähle vom Heilungsprozess und von der letzten Diagnose. Sie kennt sich mit Ernährungsfragen aus und bietet mir an, mir spezielle Nahrungsergänzung zu besorgen, die die Darmflora stärkt. Wow…auch wenn ich den Marathon alleine laufen muss, scheint Gott mir gute Coaches zur Seite zu stellen. Mich berührt das sehr.

Das Buch „Die vier Stunden-Woche“ inspiriert und begeistert mich. Autor Timm Ferris gibt viele Tipps, wie man sein (Arbeits-)Leben von überflüssigem befreien kann. Ich miste Ordner, Emails und vieles mehr aus – und spüre, wie ich dadurch nicht nur meine Arbeitsprozesse und mein Büro schlanker und effektiver werden, sondern ich selbst ein ganzes Stück entspannter, leichter und weniger gehetzt.

Mein Physiotherapeut löst einige kleinere Blockaden in meinem Rücken und bricht dann die Behandlung vorzeitig ab: „Ich finde nichts mehr, was ich noch behandeln könnte. Die Zeit hänge ich dir irgendwann mal hintendran, falls du wieder Schmerzen hast. Wow! Das gab´s noch nie!“ Er will mich nun nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch alle 14 Tage sehen, weil sich so viel in meinem Körper entspannt und verbessert hat.

Ich habe es mal wieder übertrieben. An einem einzigen Tag hatte ich Morgens Personal Training im Fitnessstudio, weil ich richtiges Stretching lernen wollte. Anschließend kurz Sauna, nachmittags ein Physotherapietermin, danach eine Stunde Pilates Intensivtraining mit einer Freundin, zwei Stunden mit dem Rad quer durch Berlin von einem Termin zum Anderen. Dann habe ich noch einen halben Tag lang auf ein Baby aufgepasst und es mehrere Stunden durch die Gegend getragen. Das war zu viel des Guten. Jetzt rebelliert mein ganzer Körper, ich kann vor Schmerzen fast nicht schlafen. So schlecht ging es mir seit Monaten nicht. So was Doofes!

In Vorbereitung auf eine Weiterbildung zum Thema „Persönlichkeit“ setze ich mich mit meinem Stammbaum auseinander. Spannend. Die eine Hälfte meiner Familie ist sehr gelassen. Sie nehmen das Leben, wie es kommt, erreichen aber auch nicht sehr viel. Die andere Hälfte ist extrem ehrgeizig und zielstrebig. Sie schaffen viel, können das Leben aber nur wenig genießen. Ständig entspannt sein, ist nichts für mich, das ist mir zu langweilig. Aber ständig zielstrebig sein, ist auch keine Alternative, weil ich dann nie in der Gegenwart lebe, sondern immer auf die Zukunft, die ich noch erreichen möchte, fokussiert bin. Das tut weder mir noch meinem Körper gut. Ich ahne, dass Gott mir den Auftrag gibt, beide Herkunftswurzeln miteinander versöhnen will. Vielleicht ist es mein Lebensauftrag zielstrebige Gelassenheit zu lernen. Ich schreibe mir den Begriff „zielstrebige Gelassenheit“ in meinem Kalender ganz dick über den Monat September.

September
Fast alle Menschen, die mich schon länger nicht gesehen haben, staunen, wie schlank und jung ich aussehe. Eine Freundin schreibt sogar in mein Gästebuch „Wie machst du es nur, dass du immer jünger aussiehst.“ Ich spüre die Kraft und Stärke, die ich gewonnen habe, merke aber auch, dass es mir manchmal noch schwer fällt, die Grenzen meiner körperlichen Belastbarkeit wahrzunehmen und darauf zu achten, dass ich mich nicht überfordere. Ich bin froh und dankbar für gute Freunde und Therapeuten, die mir auf diesem Weg zur Seite stehen.

Weil sich die Probleme an der Halswirbelsäule auch auf die Stimme auswirken, werde ich auch von einer Logopädin behandelt. Die Frau ist die Ruhe selbst und erinnert mich immer wieder daran, wie wichtig Pausen und Achtsamkeit für mich und meinen Körper sind. Es gibt mehr zu heilen als ein paar Knochen, Muskeln und Bänder.

November
Ich gönne mir eine Fachberatung für die richtige Haltung am Computer. Welche Sitzmöbel sind am Besten? Welche Haltung. Ich halte das richtige Verhalten nicht immer durch, aber immerhin weiß ich jetzt, wie es geht!

Bei einem Probetraining Bogenschießen beanspruche ich Nacken und Rücken ziemlich. Dennoch geht es gut – ich habe zwar gründlich Muskelkater, aber keine sonstigen Schmerzen.

Dezember
Zu Vorträgen und Seminaren reise ich mit Büchergepäck quer durch Deutschland – und komme schmerzfrei durch. Nur in einem ungeheizten Zugabteil verspannt sich mein Rücken.

Januar
Ich besuche ein befreundetes Ehepaar in New York. Obwohl ich täglich viele Kilometer auf harten Asphaltstraßen unterwegs bin, macht mein Rücken alles Entdeckungstouren ohne Probleme mit. Der Ehemann flachst: So viel Bewegung wie hier hat dein Nacken sonst nie – bei all den Wolkenkratzern zu denen du immer wieder hochschaust.

März
Durch eine Verletzung am Fuß bin ich etwas lahmgelegt, kann mich nicht so viel bewegen wie sonst und auch beruflich hält mich ein volles Programm viele Stunden am Schreibtisch fest. Mein Rücken „bedankt“ sicht mit Verspannungen und Schmerzen…nicht so schlimm wie früher – aber lästig genug.

April
Ich nehme an Kletterkursen teil – einen Sport, den ich erst kürzlich für mich entdeckt habe – einfach herrlich! Ich achte zwar nach wie vor darauf, mich nicht zu überfordern, aber ich genieße es, mich bewegen zu können, wie es lange nicht für mich möglich war.

Ich kaufe mir eine Turnstange für die Tür übers Büro – und übertreibe es beim Ausprobieren gleich mal wieder…Klimmzüge – nee das geht noch nicht. Die Schulter tut nach mehreren Fehlversuchen wieder weh. Dass ich am Tag danach noch mit schwerem Gepäck zu einer mehrtägigen Reise starte, macht die Sache nicht wirklich besser. Die Schmerzen holen mich wieder ein.

Ein Jahr nach der Diagnose ist noch kein Wunder geschehen – die Bandscheiben am Hals sind nach wie vor kaputt – und der Körper rächt sich mit Schmerzen, wenn ich ihn falsch belaste. Anders als früher habe ich jedoch in „normalen Zeiten“ keine Schmerzen mehr. Im Normalfall geht es mir gut und ich kann Dinge tun, die vor noch einem Jahr nicht schmerzfrei möglich waren.

Wenn ich jedoch zu viel Stress habe oder meinen Körper zu sehr belaste, dann spüre ich das – umgehend. Die Reaktionen meines Rückens sind immer auch Warnsignal: „Kerstin – hier machst du zu viel – die Kraft dafür hat dein Körper noch nicht.“ Wenn ich das erlebe, heißt es für mich: „Runterschrauben, langsamer machen, Gott weiter um vollständige Heilung bitten und meinen Körper weiter stärken.“ Das tut mir gut.

Nachtrag: Am 09. 7. 2010 wurde mein tolles Liegerad aus dem abgeschlossenen Hinterhof unseres Hauses gestohlen. Es gibt in Europa nur wenige Exemplare von dieser Sorte (Recument Phatom Lightning, Größe M). Falls ihr es zufällig im Internet seht, sagt mir bitte Bescheid.

Mehr Info: http://kerstinpur.de/erlebnisse/beraubung/

Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift Joyce.

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bewegungTipps, wie man Bewegung im Alltag einbauen kann, gibt Kerstin Hack in dem Impulsheft „Bewegung. Impulse, im Alltag fit zu bleiben„.

Autor: kerstin

Kerstin Hack, Autorin, Verlegerin und Coach. Mehr über sie gibt es unter http://www.down-to-earth.de und auf ihrem Blog Kerstin pur: http://www.kerstin.down-to-earth.de

4 Gedanken zu „Kerstin Hack: Endlich schmerzfrei – Die Geschichte einer Heilung“

  1. Auch ich habe seit Jahren Schmerzen, manchmal mehr , manchmal weniger aufgrund meines Fibromyalgiesyndroms. Aber ich erlebe es ähnlich wie du, dass Gott mein Gebet um Heilung nicht plötzlich erhört hat. Und eigentlich bin ich dankbar dafür, weil ich gemerkt habe, auch mich will er nicht nur körperlich heilen, sondern gleichzeitig meine Seele. Viele Jahre zu oft zu viel getan, ohne Rücksicht auf mich und meinen Körper. Jetzt darf ich mit Gottes Hilfe wie du lernen, dass ich auf meine Seele achten und ihr Gutes tun darf und das dankt mir mein Körper mit weniger Schmerzen. Für mich auch ein Stück Heilung.

  2. @Heidi: Mit Beschränkungen leben lernen ist auch eine Kunst….und schön, wenn man dann dafür belohnt wird. Alles Gute für dich und viele schmerzfreie, lebensfrohe Tage.

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