Trau dich, dir ungewöhnliche Fragen zu stellen. Um Neues zu wagen, muss man Gewohntes in Frage stellen.

Foto: Marcel Drechsler / PHOTOCASE

Wer fragt, zeigt sich neugierig, ist bereit, etwas zu entdecken, was er bislang so noch nicht gesehen hat. Menschen, die alle Antworten wissen, haben häufig die Fragen des Lebens noch nicht einmal verstanden.

Fragen bewegen. Es wäre falsch zu vermuten, dass der Sinn aller Fragen darin besteht, Antworten zu erhalten. Häufig besteht er vor allem darin, uns innerlich in Bewegung zu bringen und Dinge aus neuer Perspektive zu sehen.

Wenn wir etwas in Frage stellen, dann bedeutet das, dass wir uns und unsere Überzeugungen nicht absolut setzen, sondern uns Veränderung, Wachstum und auch Korrektur wünschen. Fragen an Dinge und an sich selbst stellen zu können, ist eine wichtige Voraussetzung für persönliches Wachstum. Im Leben wie im Glauben.

Manche Fragen haben, selbst wenn man eine Antwort darauf findet, die Kraft in sich, weitere Fragen auszulösen und so viele Anstöße zu geben.

Jesus hat den Menschen, denen er begegnete, viele Fragen gestellt. Dadurch hat er weit mehr bewegt, als wenn er ihnen lediglich platte Verhaltensmaßregeln vermittelt hätte.

Fragen können helfen, Eingeschlafenes neu zu beleben und Vertrautes auf andere Art und Weise neu zu entdecken. Sie bringen uns dazu, über manches erstmals nachzudenken und in anderen Bereichen zu neuer Lebendigkeit im Glauben zu finden. Das gelingt jedoch nur, wenn man gewohnte Perspektiven aufbricht. Deshalb habe ich angefangen, Fragen etwas provokativ zu formulieren, zum Beispiel: „Welchen Teil der Bibel würdest du am liebsten aus der Bibel streichen?“ Damit will ich dir jetzt nicht vorschlagen, tatsächlich Passagen aus der Bibel zu streichen, es ist lediglich eine andere Art zu fragen:

  • Mit welchen Aussagen hast du Schwierigkeiten?
  • Was fordert dich besonders heraus?
  • Was verstehst du nicht?
  • Was kannst du anderen schwer vermitteln?

 

Vielleicht findest du dadurch nicht nur die Antwort auf die gestellte Frage, sondern auch auf persönliche Fragen, die du bisher nie formulieren konntest.

Hier ein paar Fragen, die dir helfen können, Jesus neu zu entdecken:

  • Wenn Jesus dich besuchen käme – wo würde er sich in deiner Wohnung wohl am liebsten aufhalten?
  • Womit hat Gott dich am meisten überrascht?
  • Wenn du nur einen Vers aus der Bibel mit auf eine einsame Insel nehmen könntest, welchen würdest du wählen?
  • Wodurch hast du Jesus am besten kennengelernt?
  • Welches Wunder der Bibel hättest du gerne miterlebt?
  • Woran könnte ein Gehörloser, der dich beobachtet, erkennen, dass du ein Freund von Jesus bist?
  • Wenn du Jesus wärst – was würdest du an deinem Leben als Erstes ändern?
  • Wenn Jesus dir zwei Millionen für einen guten Zweck gäbe – wofür würdest du das Geld verwenden?
  • Wenn Jesus einen Tag lang vollständig aus deinem Leben verschwunden wäre, woran würdest du es merken?
  • Was würdest du aus deinem jetzigen Leben am liebsten in die Ewigkeit mitnehmen?

 

Hier noch ein paar Tipps:

Auf viele Fragen gibt es schnelle Antworten – aber auch tiefe. Beantworte die Fragen spontan. Und nimm dir dann Zeit, länger und tiefer darüber nachzudenken. Und: Betrachte die hier aufgelisteten Fragen als Inspiration, um deine eigenen Fragen zu entwickeln!

 

Büchertipps:

Diese und weitere 90 Fragen und Impulse findest du übrigens auch in einem kleinen quadratischen Heftchen „Glaubensfragen. Impulse, Jesus neu zu entdecken“ und anderen Impulsheften der Frage-Serie.

 

Kerstin Hack: Glaubensfragen – Impulse, Jesus neu zu entdecken. Down to Earth.

Impulsheft, 2,50€ Direkt zu bestellen im Down-to-Earth-Shop.

 

 

 

 

Kerstin Hack: Zukunftsfragen- Impulse, das Kommende zu gestalten. Down to Earth.

Impulsheft, 2,50€ Direkt zu bestellen im Down-to-Earth-Shop.

 

 

 

Kerstin Hack: Entdecker-Fragen – Impulse, Menschen kenne zu lernen. Down to Earth.

Impulsheft, 2,50€ Direkt zu bestellen im Down-to-Earth-Shop.

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor: kerstin

Kerstin Hack, Autorin, Verlegerin und Coach. Mehr über sie gibt es unter http://www.down-to-earth.de und auf ihrem Blog Kerstin pur: http://www.kerstin.down-to-earth.de