DtE aktuell: Worte der Weisheit

Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher. – Russisches Sprichwort

Liebe Freunde,

das obige Zitat begleitet mich schon seit Jahren. Es bringt mich immer zum Schmunzeln, wenn ich daran denke. Weil es so wahr ist. Klüger und um eine Erfahrung reicher ist man hinterher immer. Aber das Leben lebt sich leichter, wenn man vorher klug ist. Wenn man in der Lage ist, Situationen gut einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Kurz: Wenn man weise ist.

worte-der-weisheitIn dem neuen Impulsheft „Worte der Weisheit. Zitate und Gedanken für umsichtiges Handeln“ findest du die schönsten Zitate über die Weisheit. Sie geben dir Impulse, wie du selbst klug handeln und Fehler vermeiden kannst.

Wie immer gibt es das Impulsheft für 2 Euro, als 10er-Pack für 18 Euro.
Ihr könnt es im Buchhandel [978-3-935992-89-3] oder bei dte@chrismedia24.de bestellen.
Oder direkt bei uns im Shop. Da könnt ihr auch in das Heft reinlesen.
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Neu – Leseproben zum Blättern
Wir haben seit kurzem Leseproben, in denen man richtig herumblättern kann. Ihr könnt sie auch mit einer persönlichen Empfehlung, die ihr mit einem elektronischen „Klebezettel“ auf der Leseprobe anbringt, an Freunde verschicken. Viel Spaß damit.

Leseprobe für Worte der Weisheit

Andere Titel von uns findet ihr, wenn ihr bei http://book2look.de/ „Kerstin Hack“ oder „Down to Earth“ als Suchbegriff eingebt.

Weisheit verschenken
Außer „Worte zur Weisheit“ gibt es in der Worte-Serie noch sieben weitere Titel. Die schönsten Zitate zu Liebe, Hoffnung, Leben, Segen, Trost, Freundschaft und Stille. Die Worte Serie eignet sich besonders gut zum Verschenken, z. B. für das Hotelpersonal im Urlaub, die Freunde, die währenddessen deine Blumen gießen. Oder auch einfach so, um einem Menschen eine Freude zu machen.

Die Worte-Serie im Überblick

Weisheit – von euch lernen
Zur Weisheit gehört auch, dass man von anderen lernt. Ich beschäftige mich gerade viel mit der Frage, in welche Richtung wir uns am besten weiterentwickeln. Hier würde ich gern von dir lernen.

Du kannst mir helfen, indem du mir deine ganz persönliche Antwort auf die zwei unten stehenden Fragen als Kommentar hinterlässt. Oder sie per Mail schickst.

  • Wie hat Down to Earth dein Leben am meisten bereichert?
  • Was wünscht du dir in Zukunft von uns?

Ich bin sehr gespannt auf deine Antworten.

Für Heute wünsche ich dir, dass du die Aufgaben, die jetzt für dich anstehen, mit Weisheit bewältigen kannst.

Von Herzen

Kerstin Hack
und das Team von Down to Earth

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Kerstin Hack: Machtlos? Ganz Down to Earth

Viele Menschen stehen mit einem Gefühl völliger Machtlosigkeit vor den Bergen in ihrem Leben – egal, ob es sich dabei um Papierstapel auf dem Schreibtisch oder die Nöte ihrer Umgebung handelt. Was kann man tun, wenn man sich machtlos fühlt? Man macht los! Kerstin Hack verrät, wie es geht.
„Kerstin Hack: Machtlos? Ganz Down to Earth“ weiterlesen

Kerstin Hack: Endlich schmerzfrei – Die Geschichte einer Heilung

1981 stürzt Kerstin Hack beim Schulsport. 27 Jahre später macht ihr die Halswirbelsäule noch immer Probleme. Blitzheilung im Segnungsgottesdienst? Fehlanzeige! Dafür kommt die Besserung in kleinen Schritten. Kerstin Hack erzählt die Geschichte ihrer Heilung.

„Kerstin Hack: Endlich schmerzfrei – Die Geschichte einer Heilung“ weiterlesen

DtE aktuell: Grenzen setzen und lieben

natuerlich-wachsenVor ein paar Tagen habe ich in der Bibel eine Geschichte gelesen, die mich sehr berührt hat. Jesus hat ein entspanntes Abendessen bei seinem Freund Simon. Der hat auch die Jünger Jesu und alle anderen, die Rang und Namen hatten, eingeladen. Sie genießen das Essen, das entspannte Zusammensein, die Mahlzeit.
Alles ist bestens – bis eine Frau mit zweifelhaftem Ruf ohne anzuklopfen hereinkommt, sich vor Jesus hinwirft, seine Füße mit ihren Tränen wäscht, mit ihren Haaren trocknet und mit sündhaft teurem Parfüm einreibt.
Die Jünger und die anderen Gäste regen sich auf: „Die hat ja keinen Anstand. Überschreitet alle Grenzen. Die war nicht eingeladen. Was fällt ihr ein, so reinzuplatzen? Einen Rabbi berührt man nicht – erst recht nicht, wenn man so eine Vergangenheit hat. Grenzüberschreitung par excellence! Und überhaupt. So viel Geld zu verpulvern. So eine grenzenlose Verschwendung!“
Während die Jünger und die anderen Gäste vor allem auf Wahrung ihrer Grenzen aus sind, die von der Frau zweifelsohne verletzt wurden, sieht Jesus die Sache anders.
Er sieht ihr Bedürfnis. Er sieht, dass alles in ihr danach brennt, Dankbarkeit und Liebe auszudrücken, dass sie gar nicht anders kann, als dem Raum zu geben.
Er erlaubt ihr, seine Grenzen zu überschreiten. Sein Essen und seine Gespräche zu unterbrechen, seinen Körper zu berühren. Aus Liebe. Weil er sieht, dass sie etwas braucht. Und er sich entschließt, es ihr zu geben. Freiwillig, ohne dazu gezwungen worden zu sein. Zu anderen Zeiten hat er sehr wohl Grenzen gesetzt: „Ich lasse mich nicht missbrauchen, um eure Streitigkeiten zu schlichten.“ „Nein, das ist nicht meine Aufgabe.“

Die Geschichte ist nachzulesen in Markus 14, 3-9 und Matthäus 26, 1-5.

Mich hat das sehr berührt. Ich habe mich gefragt, wie ich reagiere, wenn Menschen meine Grenzen überschreiten. Und ich dachte an die Mütter von Babys, die jede Nacht erlauben, dass diese kleinen Geschöpfe Grenzüberschreitungen begehen. Babys haben keinen Respekt vor dem Ruhebedürfnis der Mutter, vor ihrem Wunsch nach Freiraum, ungestörtem Schlaf usw. Sie fordern Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit.
Es beeindruckt mich: Mütter und Väter lassen zu, dass ihre Grenzen überschritten werden – freiwillig. Aus Liebe. Nur manchmal auch mit leichtem Grummeln.

Von Erwachsenen kann man erwarten, dass sie Grenzen respektieren. Dennoch: Jede Grenzüberschreitung ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe. Ein Mensch braucht etwas. Sonst würde er sich nicht so verhalten.

Der, dessen Grenzen angegriffen werden, hat die Wahl:
– Er kann sich entscheiden, die Grenzen zu sichern, und klar sagen: „Nein, jetzt nicht!“
– Er kann sich entscheiden, die Grenzen zu öffnen und dem anderen zu geben, was der gerade braucht.

Was mir hier wichtig ist: Wir haben immer die Wahl und die Freiheit, wie wir reagieren.
Häufig ist es so, dass wir reflexhaft reagieren. Entweder neigen wir dazu, grenzenlos offen zu sein und Menschen alles zu erlauben. Oder wir reagieren sofort mit Abschottung, wenn ein Mensch etwas von uns will und in seiner Bitte vielleicht nicht sonderlich achtsam und respektvoll uns gegenüber ist.
In beiden Fällen des reflexhaften Reagierens sind wir innerlich nicht frei. Wir haben Angst. Angst, abgelehnt zu werden, wenn wir die Wünsche des anderen nicht erfüllen. Oder Angst, selbst überfordert zu sein. Reflexhaft reagieren ist keine Freiheit! Und keine Liebe. Dort wo Liebe ist, ist keine Furcht. Furcht zeigt, wo Liebe fehlt.

Ich wünsche mir, dass ich mir immer mehr bewusst werde: Auch wenn meine Grenzen angegriffen oder verletzt werden, habe ich immer (!) die Wahl habe, mich frei zu entscheiden. Ich kann entscheiden: Was ist mir jetzt gerade wichtiger – mich und meine Kräfte zu schützen oder einem anderen Menschen etwas zu geben? Nicht weil ich muss, sondern weil ich freiwillig zu seinem Leben beitragen möchte.

Was mir durch die Geschichte auch noch klar wurde:
Das oberste Gebot im Neuen Testament ist nicht „Grenzen zu wahren“, sondern Gott und Menschen „von ganzem Herzen zu lieben.“

Anders als sonst gibt es in diesem Newsletter keine Buchtipps. Ich wollte euch einfach nur gern die Gedanken mitteilen, die mich gerade bewegen, und hoffe, dass sie euch inspirieren. Wenn ihr wollt, könnt ihr in den Kommentaren gerne eure Gedanken und Erfahrungen dazu mit anderen teilen.
Auch wenn dieser Newsletter keine Buchtipps enthält, lade ich euch von Herzen ein, bei uns im Shop zu stöbern, ob ihr etwas findet, was gerade jetzt für euch passt. Vielleicht doch ein Tipp zum Thema: Das Impulsheft „Natürlich wachsen“ zum Thema Reife entwickeln oder das Quadro „Gut kommunizieren„.

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Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr immer erlebt und spürt, dass ihr die Wahl und die Würde habt, Grenzen zu schützen oder zu öffnen.

Von Herzen

eure
Kerstin Hack
und das Team von Down to Earth

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