DtE aktuell: Mich zeigen – Leben ohne falsche Scham

Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb. – Jesaja 43, 4

Liebe Freunde,

obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch persönlich verstanden werden kann, berührt mich sehr. Da sagt der Allmächtige Gott, dass er möchte, das WIR herrlich sind. Nicht er allein, sondern wir mit ihm. HERR – lich.

Bei herrlich denke ich an strahlenden Sonnenschein, glitzerndes Licht auf dem Wasser – Gottes Glanz, der sich widerspiegelt. Wir Menschen sind tatsächlich geschaffen, etwas von Gottes Glanz, von seinem Leuchten, von seinem Wesen widerzuspiegeln.

Doch häufig wagen wir es nicht, uns und all das HERRliche, was in uns ist zu zeigen – aus Angst vor der Reaktion der anderen: „Was könnten denn die denken, wenn ich ….“ „Wer bin ich schon?“ Wir sind gefangen in falscher Scham. Echte Scham schützt INTIMES davor, an den falschen Stellen in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Sie ist ein guter Schutz.

Falsche Scham bewirkt jedoch, dass ALLES versteckt und hinter einer Mauer verborgen bleibt. Auch das was andere bereichern und beschenken kann. „Ich wage es nie, zu sagen und zu zeigen, was mir wichtig ist, bin gefangen in der Angst vor der Reaktion der anderen, ich fürchte, was sie sagen und denken könnten. Also sage ich lieber nichts.“ erzählte mir kürzlich eine begabte, kreative Frau.

Scham-Sätze wie „Ich bin ja doch nichts.“ „Wen interessiert schon, was ich sage.“ sperren Menschen hinter einer Mauer der Scham ein. Beraubt werden dabei alle. Der Mensch, der sich schämt, weil er nicht zeigen und mitteilen kann, was er an Vorlieben, Ideen und Gedanken hat. Er erlebt nicht die Freude, dass er etwas Bereicherndes und Schönes zum Leben anderer beitragen kann. Beraubt werden jedoch auch die Mitmenschen, die die HERR-lichen Geschenke, die dieser Mensch ihnen geben könnte, nicht erhalten.

Rosemarie Stresemann hat sich lange mit dem Thema Scham auseinander gesetzt. In ihrer Kindheit war Scham noch ein beliebtes Erziehungsinstrument: „Geh in die Ecke und schäm´dich“ gehörte zum pädagogischen Repertoire. Sie hat sich intensiv damit auseinander gesetzt, wie falsche Scham wirkt und wie sie Menschen daran hindert, sich und das, was ihnen wichtig ist zu zeigen.  Dabei hat sie entdeckt, dass Gott uns nicht beschämt. Im Gegenteil. Er trägt nicht nur unsere Schuld, sondern nimmt auch unsere falsche Scham auf sich – um uns zu befreien. Damit wir seine HERRlichkeit neu widerspiegeln können.

In dem neuen Quadro: „Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham“ zeigt Rosemarie Stresemann Schritt für Schritt, wie falsche Scham wirkt und wie man davon befreit werden und unbeschwerter leben und sich offener zeigen kann.

Wie immer bei den Quadros gibt es 4 Wochen lang täglich
– Ein prägnantes Zitat
– Einen anregenden Denkanstoß
– Eine provokante Frage
– Einen praktischen Handlungsimpuls

Das Quadro gibt es – wie immer – für 4 Euro und den 10er Pack für 36 Euro.
Ihr erhaltet es im Buchhandel [ISBN 978-3-935992-22-X], per Mail: dte@chrismedia24.de
Und natürlich bei uns im Shop:
http://www.down-to-earth.de
Dort könnt ihr auch in das Quadro reinsehen und reinlesen.

Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas formulierte es bei seinem Amtsantritt so:

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns:
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?
Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen, dient der Welt nicht.

Es gibt nichts Erleuchtetes daran,
dich so klein zu machen,
damit die Leute um dich herum
sich nicht unsicher fühlen müssen.

Wir sind geboren, um die Größe Gottes,
der in uns ist, zu verwirklichen.
Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen!
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht,
so befreit unsere Gegenwart automatisch Andere.

In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen ein im wörtlichen Sinne unverschämt HERRliches Leben…so wie Gott es sich für euch und andere gedacht hat…

Eure

Kerstin Hack
und das Team von Down to Earth
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PS: Das beliebte Impulsheft „DRAUSSEN BETEN“ war vergriffen, wir haben es mit neuem Cover jetzt neu aufgelegt…jetzt wo die Tage wieder länger und wärmer werden bietet es gute Inspiration zum Gebet im Freien.

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DtE aktuell: Neues wagen

Fürchte dich nie, etwas Neues zu versuchen. Laien haben die Arche gebaut. Experten die Titanic. – Autor unbekannt

Liebe Freunde,

heute ist für mich ein ganz besonderer Tag. Vor genau 10 Jahren ging ich an einem trüben Februartag im Rathaus Schöneberg in ein ebenso trübes Amtszimmer gegangen und gab dort ein Formular ab,  holte mir einen Stempel, machte anschließend eine Einzahlung von 50 DM für die Verwaltungsgebühr: Down to Earth war gegründet.

Aus den bescheidenen Anfängen – wir schrieben die ersten Rechnungen auf dem Fußboden meines Gästezimmers, das heute mein Büro ist, von Hand! – hat sich in den vergangenen Jahren einiges entwickelt: Dutzende von Videos und Büchern und Artikeln, die vielen Menschen Inspiration und Lebenshilfe gaben, Seminare und Coachings, die dem einen oder anderen weiterhalfen.

Manchmal werde ich von Menschen nach dem Geheimnis meines Erfolges gefragt. Da es kein Geheimnis ist, verrate ich gern die Zutaten meines „Erfolgsrezeptes“.

FEHLER EINKALKULIEREN
Ich mag Fehler und habe wenig Angst davor, welche zu machen. Ich fürchte mich viel mehr davor, etwas gar nicht auszuprobieren. Ich glaube, dass meine Fehler für Gott keine Katastrophe sind. Als Jesus Petrus ankündigte, dass er ihn verleugnen würde, sagte er nicht: „Geh am besten sofort nach Hause, verkrieche dich, damit du verhinderst, einen Fehler zu machen.“ Er sagte vielmehr: „Du wirst etwas richtig falsch machen. Und wenn du durch den Prozess durch bist – dann stärke deine Brüder!“
Vor einer Weile listete ich einmal die Kosten auf, die meine Fehler verursacht hatten – wie etwa der Fehler Räume zu mieten, die ich letztlich doch nicht brauchte und manche falsch eingeschätze Auflage von Büchern. Es war eine riesige Summe. Ich sprach mit Jesus darüber: „Schau mal, was mich meine Fehler gekostet haben!“ und empfand, dass er mir sagte: „Das hab ich einkalkuliert!“ Fehler sind für ihn kein Problem – und für mich immer weniger.

MEINEN WEG FINDEN
Früher dachte ich, eine richtige Verlegerin müsste stets würdevoll und intellektuell sein. Das kleine Problem: Das bin ich nicht. Ich bin keine zweite Marion Dönhoff, die große Dame des deutschen Verlagswesens, die lange Herausgeberin der ZEIT war. Ich bin keine zweite Marion Dönhoff, aber ich bin eine erste Kerstin Hack. Was mich auszeichnet ist dass ich fröhlich, praktisch und unkompliziert bin. Also passen auch fröhliche, praktische und unkomplizierte Produkte zu mir – wie die Impulshefte. Je mehr ich das erkennen und bejahen konnte: „So bin ich, das passt zu mir!“ umso mehr Freude hat mir das Leben und Arbeiten gemacht. Und andere Menschen haben die Frucht meiner Arbeit genossen.

STÄNDIG LERNEN
Ich bin immer am Anfang. Glaube selten, dass ich es „geschafft“ habe, sondern lerne ständig und gern dazu. Lese meist eine wilde Mischung von Coaching und Buisness Büchern, geistlicher Lektüre und Biographien – gleichzeitig. Ich nutze die Gelegenheit, die sich mir zum Lernen bieten…egal ob es der Besuch eines Museums wie des Rubens Hauses ist, wo ich einiges von Rubens Strategien lernte. Oder durch Kunden, die mir sagen: „Wäre dies oder jenes nicht sinnvoll…“ Oder Rat von Freunden. So hat sich etwa der ganze Coaching Bereich entwickelt, weil eine Freundin den Mut hatte, mir zu sagen: „Den ganzen Tag hinter dem Schreibtisch zu sitzen, passt nicht zu deinem Temperatment. Du brauchst mehr Begegnung mit Menschen.“

ERGÄNZUNG SUCHEN
Ich bin kreativ und ideenreich. Aber ich bin nicht sehr Detail liebend und schon gar nicht technisch begabt. Die Tatsache, dass meine Bücher schön sind, die Infos im Buchhhandel und Internet zu erhalten sind, die Buchführung stimmt, die Bücher tatsächlich die Menschen erreichen, verdanke ich meinem genialen Team. Ich muss nicht alles selbst machen, sondern gebe Dinge gerne an andere ab, die diese Dinge viel besser können als ich.

Das sind die offenen Geheimnisse meines Erfolges. Darauf gibt es kein Copyright. Ihr dürft sie gern nachmachen – auf eure Art und Weise und in euren Lebensbereichen – egal, ob es sich um Kindererziehung oder das Arbeitsleben handelt.

Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Mir wünsche ich Feedback. Ich habe diese Mail auch in die Lesbar gestellt:
http://lesbar.down-to-earth.de/
Dort könnt ihr Kommentare abgeben. Schreibt doch bitte einfach ein paar Zeilen zu der Frage:
Was habt ihr durch Down to Earth oder mich persönlich in den letzten 10 Jahren an Bereicherung für euer Leben erfahren?

Das würde mich sehr freuen.

Jetzt mach ich erst mal Sport, damit ich auch für die nächsten 10 Jahre fit bin.

Vielleicht ist das auch ein kleines Geheimnis für den Erfolg.

Euch alles Beste

Eure

Kerstin Hack

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DtE aktuell: Liebe zeigen

Die größte Vergeudung unseres Lebens besteht in der Liebe, die wir nicht gegeben haben. – Elsa Brändström

Liebe Freunde,

gestern war ich in Potsdam. Am ersten Tag des Monats nehme ich mir in der Regel Zeit zum Rückblick, Reflektieren, Beten und Planen. Potsdam mit seinen vielen Cafés und wunderschönen Parks bietet sich dafür an – besonders an Sonnentagen wie gestern.
Fast schon auf dem Nachhauseweg kam ich an einem kleinen Nagelstudio vorbei und entschied mich spontan mir die 2. Maniküre meines Lebens zu gönnen. Schließlich geht es Morgen auf die Hütte-Lesetour und da schadet es nicht, gut gepflegte Hände zu haben.
Dort erfuhr ich, dass der Laden gerade eröffnet hatte – ich war die erste Kundin! Was für eine schöne Gelegenheit, die Mitarbeiterin und den Chef zu ermutigen, die diesen mutigen Schritt in die Selbständigkeit gewagt hatten. Ich war am Ende glücklich über meine schönen Hände (und den Eröffnungssekt!)…die beiden waren sichtlich dankbar für die Ermutigung, die ich gleich auch noch auf die Gästetafel an der Wand geschrieben habe.

Eine Kleinigkeit. Dennoch machte es viel aus. Ohne mich hätten ihnen an diesem Tag vielleicht etwas Ermutigung vermisst. Die Liebe, die wir nicht geben, fehlt. Punkt.
Das heißt jetzt nicht, dass wir wie verrückt herum rennen müssen und krampfhaft nach Gelegenheiten, Menschen Gutes zu tun, Ausschau zu halten müssen. Das wäre vermutlich keine Liebe, sondern Selbstgerechtigkeit.
Es heißt vielmehr, dass Gott uns mit der Würde ausstattet, in dieser Welt etwas beitragen zu können. Und dass wir die Gelegenheiten, die sich uns bieten, Liebe zu zeigen, mit offeneren Augen und Herzen entgegen nehmen können. Nicht zuletzt, weil zwar nicht immer, aber doch oft auch etwas von dem zurück kommt, was wir geben.

IMPULSKARTEN LIEBEN
Eine Idee, Liebe zu zeigen, ist Jemanden eine von den Impulskarten „Liebe“ zu schenken. In einem Set sind 10 Karten, die auf der Vorderseite ein schönes Bild und ein Zitat haben. Auf der Rückseite eine Frage zum Thema Liebe. Ideal für Paare, Gruppen, Gesprächskreise, Valentinstag….
10 quadratische Karten im Set für nur 2, 80 Euro.

WEITERE IMPULSE ZUM THEMA LIEBE
IMPULSHEFTE
Lieben – mit viel Inspiration zum Lieben lernen
Kommunikation – weil Liebe immer viel mit Kommunikation zu tun hat
Entdecker-Fragen – für alle, die andere Menschen tiefer entdecken wollen
Worte der Liebe – die schönsten Zitate rund ums die Liebe

QUADRO
Gut kommunizieren – für Paare und andere Menschen, die gut miteinander auskommen möchten…

Ansehen könnt ihr euch alle Sachen wie immer auf unserer Internet-Seite
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Dort könnt ihr auch bestellen – oder per Mail an dte@chrismedia24.de oder im Buchhandel.

Das war eine ganze Menge an Tipps und Inspiration…ich hoffe, dass das eine oder andere für euch hilfreich und inspirierend ist – nicht zuletzt, weil Menschen zu inspirieren EIN Weg ist, wie ich gerne Liebe zeige….ihr habt sicher 1000 andere.

Alles LIEBE und Gute
Eure
Kerstin Hack
und das Team von Down to Earth

PS: Ups…beim letzten Rundschreiben hab ich eine Zahl zur EU-Verordnung zum Import von Karamelbonbons zitiert, die – wie ich später erfuhr, von einem Journalisten frei erfunden worden war. Das tut mir leid. Genauere Infos unter: http://www.schekker.de/content/im-verordnungswahn

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